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08.07.2010

Österreichs Max Rabe

Nördlingen Am 1. Januar 2010 haben sie im Gögginger Kurhaus umjubelte Schwaben-Premiere gefeiert, am Freitag, 6. August (Beginn 20 Uhr), gastieren sie in der Alten Bastei in Nördlingen: Das Ballaststofforchester aus Salzburg, "Österreichs Antwort auf Max Rabe und sein Palastorchester", setzt die Reihe großartiger Open-Air-Konzerte des Veranstalters Günter Schulzke fort. Präsentiert wird dieses sommerliche Highlight von unserer Zeitung.

Das Ballaststofforchester Salzburg mit seinem Kapellmeister Egon Achatz und den Sängern Eva Hinterreithner, Daniel Strasser und Helmut Zeilner hat sich der Musik der 20er und 30er Jahre verschrieben. Es wurde 1997 in Salzburg gegründet, um am Salzburger Ballereignis des Faschings 1998, dem "Tanz der Musen", sein viel umjubeltes Debüt zu geben. Durch diesen umwerfenden Erfolg animiert, präsentierte das Orchester (vier Saxophone, zwei Trompeten, Posaune, Violine, Klavier, Kontrabass, Banjo und Schlagzeug) ein erstes abendfüllendes Programm: "Veronika, der Lenz ist da" und bald darauf ein zweites mit dem vielversprechenden Titel "Wenn ich Liebe brauch', dann geh' ich zu Pauline".

Daraufhin erfolgten Einladungen zu vielen Konzerten, die vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen wurden. Weitere Höhepunkte waren zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte, wie zum Beispiel eine ORF-Dokumentation über Werner Richard Heymann ("Liebling, mein Herz lässt dich grüßen") oder die ORF-Fernsehreihe "Treffpunkt Salzburg", die dem Ballaststofforchester eine ganze Sendung widmete. Beide Programme enthalten viele wunderbare Melodien aus vergangener Zeit, wie "Mein kleiner, grüner Kaktus", "Wenn du 'mal in Hawaii bist", "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", "Die Reblaus", "Mein Bruder macht beim Tonfilm die Geräusche", "Schöne Isabella von Kastilien" oder "Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt" und noch viele andere Ohrwürmer.

Mittlerweile präsentierte das Ballaststofforchester weitere Programme. Dabei steht bei Liedern wie "Salome", "Musik! Musik! Musik!", "Ich wollt ich wär' ein Huhn", "O Donna Clara", "Liebling, mein Herz lässt dich grüßen" oder "Kann denn Liebe Sünde sein" wiederum die Musik der 20er und 30er Jahre mit ihren schwungvollen Rhythmen, gefühlvollen Melodien und den charmant-witzigen Texten, die durch ihre Doppeldeutigkeiten und ihren ironischen Unterton bestechen, im Mittelpunkt.

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In letzter Zeit hat sich das Ballaststofforchester auch der amerikanischen Musik der 20er und 30er Jahre zugewendet und spielt außerdem jetzt Titel, die heute Jazzklassiker sind, wie "Tiger Rag", "Dinah", "Ain't misbehavin'", "Black Bottom", "Original Charleston" oder "Puttin' on the Ritz".

Karten für das ganz besondere Konzertereignis in der Alten Bastei gibt es ab sofort im Medien Service Center unserer Zeitung in der Deininger Straße 8, sowie in der Tourist Information Nördlingen (im Leihhaus). Bei schlechtem Wetter findet das Konzert übrigens nicht - wie auf den Karten ausgedruckt - im Klösterle statt (es ist belegt), sondern im Ochsenzwinger. Deswegen sind auch nur deutlich weniger Karten im Vorverkauf verfügbar. Wie bei allen Schulzke-Konzerten geht ein Teil des Erlöses an die Kartei der Not, das Hilfswerk unserer Zeitung.

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