Oettingen Die Oettinger Kolpingsfamilie feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Dies war für die Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden Wolfgang Ernst ein willkommener Anlass, ein besonderes Jahresprogramm zu erstellen.
Den Reigen der Veranstaltung eröffnete Diözesanpräses Alfons Zeller aus Augsburg. Er sprach im voll besetzten Pfarrheim in Oettingen zur Kolpingsfamilie über „Kolping und sein Werk“. Er schlüpfte dabei in die Rolle Adolph Kolpings und unterlegte dies mit Bildern.
Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr soll das Aufstellen eines neuen Kreuzes oberhalb der Adolph-Kolping-Straße im Mai dieses Jahres sein.
Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet der erste Sonntag im Dezember. Es wird den verstorbenen Mitgliedern und Gönnern der Kolpingsfamilie bei der Totenehrung am Friedhof gedacht. Anschließend wird mit der Kirchengemeinde ein feierlicher Festgottesdienst mit Diözesanpräses Alfons Zeller in St. Sebastian gefeiert. Der Festakt mit Empfang findet dann wieder im Pfarrheim statt, wozu die gesamte Pfarrfamilie eingeladen ist.
Die Geschichte der Kolpingsfamilie soll zudem in einer Festschrift unter Federführung von Adolf Kneifel festgehalten werden. Hier wird auf das Leben Kolpings eingegangen und die Oettinger Kolpingsfamilie besonders beleuchtet. (pm)