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Neujahrsempfang

06.01.2019

Oettingen will im Umweltschutz ein Zeichen setzen

Der Rückblick und Ausblick von Bürgermeisterin Petra Wagner bildete den Schwerpunkt des Oettinger Neujahrsempfangs in der Aula der Grund- und Mittelschule.
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Der Rückblick und Ausblick von Bürgermeisterin Petra Wagner bildete den Schwerpunkt des Oettinger Neujahrsempfangs in der Aula der Grund- und Mittelschule.
Bild: Szilvia Izsó

Bürgermeisterin Petra Wagner kündigt den ökologischen Ausbau des Augrabens an. Für 2019 seien viele weitere Projekte bereits angestoßen worden.

Mit Optimismus und Tatkraft will Oettingens Bürgermeisterin Petra Wagner zusammen mit dem Stadtrat die Herausforderungen des Jahres 2019 angehen. Beim Neujahrsempfang am Sonntag in der Aula der Grund- und Mittelschule bemühte die Rathauschefin dazu ein Zitat von Henry Ford, dem Gründer der gleichnamigen Automobilfabrik, wonach es von jedem selbst abhänge, ob man das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen wolle. „Ich bin dafür, dass wir den Motor gut laufen lassen werden, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen“.

Die Stadtverwaltung habe bereits im abgelaufenen Jahr viel Zeit aufgewendet, um die Projekte für 2019 zu planen. Ein Schwerpunkt liege dabei einmal mehr auf der Verbesserung der Infrastruktur, kündigte Wagner an und verwies unter anderem auf den städtischen Straßenunterhalt, für den 500000 Euro in den kommenden Haushalt eingestellt würden. Im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Bundesstraße 466 im städtischen Bereich müsse sich Oettingen in den Bereichen der Kanalisation und der Gehwege beteiligen.

Engagieren wolle sich die Stadt darüber hinaus im sozialen Wohnungsbau. Am „Weißen Kreuz“ werde im kommenden Herbst ein städtisches Gebäude abgerissen und ein barrierefreier Neubau mit günstigen Mieten errichtet. Handlungsbedarf für neue Baugebiete gebe es in Lehmingen, Nittingen und Niederhofen.

Weiter verwies Petra Wagner auf ein geplantes weiteres Gewerbegebiet in Oettingen, da es derzeit keine Gewerbeflächen mehr gebe. „Ich gehe davon aus, dass wir heuer mit der entsprechenden Erschließung beginnen können,“ äußerte sie sich zuversichtlich. Ein Augenmerk richte die Stadt auch auf die Innenentwicklung. Brachliegende Flächen oder unbebaute Grundstücke innerorts auszubauen, sei besser als neue Flächen zu erschließen, meinte die Bürgermeisterin. „Was wir als Verwaltung dazu beitragen können, damit Baurecht geschaffen werden kann, werden wir auch tun.“

Zeichen setzen will Wagner darüber hinaus im Bereich des Umweltschutzes. Um mehr Sicherheit und Schutz für die Bürger zu erreichen, werde die Stadt mit dem ökologischen Ausbau des Augrabens beginnen. Oberhalb der Kleingartenanlage werde der Ausbau ein Rückhaltevolumen von rund 9000 Kubikmetern als Hochwasserschutz bringen. Besonders die Bewohner der Steinerbachsiedlung könnten dadurch künftig besser vor Überschwemmungen und Extremwetterlagen geschützt werden.

Im Bereich der medizinischen Grundversorgung sprach die Bürgermeisterin von einem „kleinen Lichtblick“. Für die demnächst in den Ruhestand gehenden Allgemeinmediziner Dr. Fritz und Dr. Thomas Meyer gebe es mit Dr. Nadia Ceapa inzwischen eine Nachfolgerin.

Als weitere Vorhaben nannte Petra Wagner die Sanierung des Freibades, die Aufwertung des Wohnmobilstellplatzes an der Wörnitz, die Notsicherung des Hotels Krone, die Sanierung der Turnhalle des Schulverbandes, die Neugestaltung des Friedhofes, die weitere Breitbanderschließung und eine Verbesserung des Mobilfunknetzes. Über diese Projekte hatten die Rieser Nachrichten bereits ausführlich berichtet.

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Akkordeon-Ensemble der Rieser Musikschule unter der Leitung von Wladimir Dederer. Den Festvortrag hielt Dr. Petra Ostenrieder zur Geschichte der Oettinger Friedhöfe (Bericht darüber folgt).

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