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Kommunales

22.03.2019

Oettinger Turnhalle soll saniert werden

Der Schulverband Oettingen hat seinen sieben Mitgliedskommunen die Generalsanierung der Schulturnhalle empfohlen.
Bild: Schied

Der Schulverband stimmt dafür. Wann die Bauarbeiten beginnen könnten.

Der Schulverband Oettingen hat in seiner jüngsten Sitzung eine weitreichende Entscheidung getroffen und den sieben Mitgliedskommunen die Generalsanierung der Schulturnhalle empfohlen. Kommt von dort Zustimmung, wovon allgemein auszugehen ist, kann das Großprojekt angepackt werden. Die Kosten für das Vorhaben bezifferte der Oettinger Stadtbaumeisters Klaus Obermeyer auf rund fünf Millionen Euro brutto. Rund vier Millionen davon könnten durch Finanzausgleichsmittel des Staates mit 40 Prozent gefördert werden. Die Beteiligung des Schulverbandes werde nach derzeitigem Stand bei 2,5 Millionen Euro liegen, die auf die Mitgliedskommunen aufgeteilt würden.

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Die Generalsanierung würde eine energetische Sanierung der Haustechnik (680.000 Euro, Zuschuss 600.000 Euro), den Umbau der Halle zu einer Versammlungsstätte für rund 300.000 Euro, die die Stadt selbst aufbringen müsste, einen Anbau mit neuen Sanitäranlagen und eventuell einem Konditionsraum sowie eine grundlegende Fassadensanierung des Gebäudes mit neuen Fenstern umfassen.

Die Planungsleistungen sollen noch dieses Jahr ausgeschrieben werden

Noch in diesem Jahr sollen die Planungsleistungen ausgeschrieben werden und danach der entsprechende Auftrag an das zum Zuge kommende Büro vergeben werden. Im Herbst 2020 wäre die Antragstellung für die Finanzausgleichsmittel vorgesehen. Verläuft alles einigermaßen nach Plan, könnten die Bauarbeiten in den Jahren 2022/2023 erfolgen.

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Ein Neubau der Halle würde Obermeyer zufolge etwa 7,5 Millionen Euro inklusive des Abbruchs des Altgebäudes verschlingen. Ein solcher scheide vor dem Hintergrund der Kosten aus Sicht der Verwaltung jedoch aus. Architekt Winfried Wolff aus Gunzenhausen betonte, dass bei der Schulturnhalle auch nach 50 Jahren eine gute und geordnete Raumstruktur vorhanden sei, in die man nicht groß eingreifen müsse. Das Ziel laute, mit einer Sanierung die Halle zukunftstauglich zu machen. Bürgermeisterin und Schulverbandsvorsitzende Petra Wagner nannte das Vorhaben „nachhaltig und vorausschauend“.

Hainsfarther Bürgermeister ist neuer stellvertretender Vorsitzender

Zu Beginn der Versammlung wurde der neue Hainsfarther Bürgermeister Klaus Engelhardt einstimmig zum neuen stellvertretenden Schulverbandsvorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Franz Bodenmüller an, der bekanntlich Ende vergangenen Jahres sein Bürgermeisteramt in Hainsfarth niedergelegt hat.

Beschlossen hat die Versammlung zudem, zwei der fünf Bushaltestellen an der Langen Mauerstraße in Oettingen mit Buswartehäuschen ohne Sitzgelegenheiten auszustatten. Die Kosten hierfür: 16.000 Euro.

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