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Kläranlage

16.06.2018

Per Druckleitung nach Nördlingen

Das Löpsinger Abwasser soll voraussichtlich ab dem kommenden Jahr in der Nördlinger Kläranlage gereinigt werden.
Bild: Dieter Mack

Löpsinger Schmutzwasser wird künftig weitergepumpt. Baubeginn im September

Weil die wasserrechtliche Genehmigung der Löpsinger Kläranlage Ende des Jahres ausläuft, soll künftig das Schmutzwasser des Stadtteils mittels einer neuen Druckleitung in die Nördlinger Kläranlage gepumpt werden (wir berichteten). Die entsprechenden Planungen des Büros Eckmeier und Geyer wurden jetzt im Werkausschuss des Stadtrates vorgestellt.

Die Trasse verläuft entlang der Bundesstraße 466 überwiegend auf öffentlichem Grund. Einige hundert Meter vor dem Kreisverkehr quert sie die Straße, um danach beim Kreisel an einen bestehenden Abwasserkanal in der Fritz-Hopf-Straße angeschlossen zu werden, der in nordwestlicher Richtung zur Kläranlage nahe der Aumühle führt.

Friedrich Eckmeier, der den Ausschussmitgliedern die Pläne erläutert hat, geht von einem Baubeginn im September aus. Zuvor würden die Arbeiten ausgeschrieben und vergeben. Die Gesamtbruttokosten für das Vorhaben bezifferte Eckmeier auf knapp 900000 Euro. Im Finanzplan der Stadtwerke für 2018 sind 1,2 Millionen Euro eingestellt. Nach Angaben von Stadtkämmerer und Werkleiter Bernhard Kugler müsse die Stadt die Kosten komplett selbst tragen, staatliche Zuschüsse gebe es nicht.

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Sollte das Projekt aus irgendwelchen Gründen in diesem Jahr nicht mehr ausgeführt werden, sehe er keine Probleme, die wasserrechtliche Genehmigung der Löpsinger Kläranlage von den zuständigen Behörden verlängert zu bekommen, sagte Kugler. Die Anlage befinde sich technisch in keinem schlechten Zustand. Geplant ist dem Kämmerer zufolge, im Laufe der nächsten Jahre auch die Stadtteile Dürrenzimmern und Pfäfflingen über die Löpsinger Leitung an Nördlingen anzuschließen.

Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider, der in Vertretung von Oberbürgermeister Hermann Faul die Sitzung leitete, verwies noch auf einen in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschluss des Werkausschusses vom Februar. Den Auftrag für eine Kamerabefahrung samt Reinigung der Kanalsysteme in Herkheim, Holheim, Nähermemmingen, Kleinerdlingen und Schmähingen ging an die Firma Weißenhorn aus Königsbrunn zum Angebotspreis von knapp 13000 Euro brutto. (bs)

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