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Richtfest

10.12.2017

Platz für das Finanzamt

Das ehemalige Produktionsgebäude der Druckerei Möhle wird umgebaut, es entstehen Büros für das Finanzamt. Am vergangenen Freitag wurde Richtfest gefeiert.
Bild: Jim Benninger

Augsburger Firma investiert in früheres Druckereigebäude. Im ersten Quartal sollen die Beamten einziehen.

Bis vor einigen Jahren war das große Gebäude an der Ecke Bauhofgasse/Manggasse das Produktionsgebäude der Druckerei Möhle. Danach war es einige Zeit leergestanden, zuletzt eingerüstet und wie von Christo verhüllt. Grund dafür waren große Umbaumaßnahmen, um in dem alten Bestand neue Büroräume für Finanzbeamte einzurichten. Zunächst sollen 25 Beamte vor allem aus Südbayern ins Ries kommen, um einmal in der Manggasse 12 Dienst zu tun (wir berichteten). Nördlingen profitiert damit von der „Heimatstrategie – Behördenverlagerung 2015“, in deren Rahmen war entschieden worden, dem Finanzamt Nördlingen weitere Aufgaben zuzuweisen.

Diese sind ein Teil der momentan in Cottbus erfassten Steuerfälle polnischer Bauunternehmer und ihrer Arbeitnehmer in Brandenburg. Geplant ist, dass die neuen Kollegen noch im ersten Quartal 2018 einziehen können, insgesamt könnten in der Manggasse einmal sogar doppelt so viele Beamte arbeiten.

Nach den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen werden sie in dem großen Gebäude beste Arbeitsbedingungen auf einer Gesamtnutzfläche von rund 1535 Quadratmetern vorfinden. Der Bezirk des Finanzamts Nördlingen und seiner Außenstelle Donauwörth umfasst derzeit rund 260 Mitarbeiter.

Der Augsburger Bauträger Asset feierte mit örtlichen Vertretern bei winterlichen Temperaturen am Freitagnachmittag Richtfest. Dazu waren neben den Handwerkern – vor allem aus örtlichen Firmen wie Haas aus Maihingen oder Förschner aus Deiningen – auch Oberbürgermeister Hermann Faul, Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel, Finanzamtschef Konrad Weiß und Architekt Rainer Schlientz gekommen. Der lobte vor Ort die Arbeiter und Unternehmen, die in der Manggasse im Zeitplan liegen. Nach dem Richtspruch von Zimmerermeister Karl Förschner ging es zum Hebauf in das naheliegende „Brettl“. Dort stellte Stephan Deurer, einer der drei Geschäftsführer des 1996 in Augsburg gegründeten und mittlerweile 40-Millionen-Euro umsatzstarken Bauträgers, sein Unternehmen und die Baumaßnahme in Nördlingen vor, die hier nicht die letzte bleiben soll, so Deurer. In der Bauhofgasse sind es bereits einige Millionen Euro, die sein Unternehmen in die neuen Räumlichkeiten investiere, die dann an den Freistaat vermietet werden.

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