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Nördlingen

03.07.2020

"Pop-up-Projektraum": Neustart von Kunst und Kultur in Nördlingen

Statt einer Vernissage gabe es eine coronabedingte Mini-Eröffnung. Das Bild zeigt (von links) Sandro Weber, Astrid Grunert, Stefan Kirchner, OB David Wittner, Heiner Frank, Sebastian Wolf, Sabine Heilig, Susanne Vierkorn, Ingrid Wörlen und Ulrich Laufer.
Bild: Peter Urban

Plus In der Löpsinger Straße wird ein neues Projekt des Stadtmarketingvereins gezeigt. Es soll die von Corona gebeutelten Kunstschaffenden unterstützen.

Nachdem in Nördlingen mit „LuftArt“ schon ein erster Schritt zum Restart der Kunst- und Kulturszene in Nördlingen getan wurde, startete jetzt ein weiteres Projekt, um die von Corona arg gebeutelten Kulturschaffenden wenigsten etwas zu unterstützen.

Der Nördlinger Stadtmarketingverein fungiert dabei als Veranstalter: „Wir sehen in diesem Projekt „Kunst Zei(g)t“ zum einen die Chance, die regionalen Kunstschaffenden zu unterstützen, zum anderen eine leerstehende Ladenfläche, wenn auch temporär, zu beleben“, sagt Susanne Vierkorn. Zusammen mit Dr. Sabine Heilig, die sich schon lange im Stadtmarketingverein engagiert und das Projekt konzeptionell und organisatorisch betreut, wird sie unterstützt von Ulrich Laufer, der Stadt Nördlingen, dem Kunstverein Nördlingen und Farben-Kirchner.

„Pop-up-Projektraum“: Publikum soll immer wieder etwas Neues entdecken können

Das Programm haben Heiner Frank und Sebastian Wolf mit „Keinformat“ eröffnet, wegen Corona ohne Vernissage. Noch bis zum 5. Juli werden ihre Werke im „Pop-up-Projektraum“ in der Löpsinger Straße 11 (ehemals City-Sport) zu sehen sein, jeweils ab 14 Uhr. „Uns geht es in erster Linie darum, die Attraktivität der Nördlinger Innenstadt wieder einmal zu beweisen, sowie die Vielfalt und die Einmaligkeit der öffentlichen Angebote in Nördlingen zu fördern und zu erhalten,“ sagt Dr. Sabine Heilig. „Der Dank, der mit dieser Aktion einhergeht, gilt allen Kunstschaffenden, die mit ihrer Kreativität das kulturelle Leben in Nördlingen und der Region nachhaltig bereichern.“ In den kommenden Sommermonaten Juli, August und September werden unterschiedlichste künstlerische Präsentationsformen zu sehen sein. Es werden Einzelaktionen stattfinden und sich kleine Gruppen zusammen finden. Die Künstlerinnen und Künstler, denen das jeweilige Konzept überlassen ist, wechseln sich in kurzen Zeitabständen ab, so dass das Publikum immer wieder etwas Neues entdecken kann.

Der Eintritt ist frei

Den Anfang machen Heiner Frank und Sebastian Wolf, die vor ein paar Monaten schon das leere Mölle-Gebäude in sensationeller Weise zu einem "Kunst-Hot-Spot" gemacht haben. Im Projektraum kann man die damalige Work-Shop-Atmosphäre in etwas kleinerem Rahmen wieder erleben und gerne explizit vergleichen, wie sich ihre Kunst in Format und Auftritt der jetzigen Location angepasst hat. Für jede und jeden Kunstinteressierten sicherlich wieder ein Genuss. Vor allem das Konzept mit dem ständigen Wechsel der Künstler, Genres und Arbeitsweisen verspricht ein völlig neues Erleben regionaler Kunst, die ja durchaus auch vor internationalen Ansprüchen nicht verstecken muss. Beredtes Beispiel: vom 8. bis 12. Juli wird sich Wolfgang Mussgnug in der Ausstellung beim Arbeiten über die Schulter schauen lassen und neben seinen auch Werke seines Künstlerfreundes Michael Maschka präsentieren. Man darf sich überraschen lassen, jeder Besuch im Projektraum bringt Neues, Anderes, Sehenswertes.

Der Eintritt ist frei, nähere Informationen über Programm und Künstler gibt es auf der Stadtmarketing-Webseite www.noerlingen.biz/kunst-zeigt/

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