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Corona-Hotspots: Andere Bundesländer verhängen Beherbergungsverbot für Münchner und Würzburger

23.06.2009

Preise auf Talfahrt

Wertingen (RN) - Die schwierige Lage am Milchsektor warf bereits im Vorfeld ihren Schatten auf den Junimarkt der Schwäbischen Fleckviehzüchter. Zum erwarteten Preisabfall kam es dann tatsächlich, allerdings insgesamt nicht so drastisch wie vielfach vorhergesagt. Bis auf wenige Ausnahmen war der Markt am Ende geräumt.

Mit ausgesprochen leistungsstarken Abstammungsdaten warteten diesmal die elf vorgestellten Zuchtbullen auf. Begehrtester Bulle war ein an die Spitze gestellter "Ratgeber-Sohn". Das mit Ausdauer geführte Bieterduell entschied die Besamungsstation Höchstädt im Verbund mit der Besamungsstation Meggle für sich. Ebenfalls nach Höchstädt ging ein "Manitoba"-Nachkomme. Weitere fünf Bullen wurden in den Deckeinsatz verkauft.

Von Beginn an ruhiger ging es bei der Versteigerung der Jungkühe zu. Wie eingangs geschildert, lag es nicht an der Qualität der 59 angebotenen Tiere. Diese wiesen mit einem durchschnittlichen Tagesgemelk von 28,3 Kilogramm ein beachtliches Niveau auf, auch wenn vom Exterieur hier und da Wünsche offenblieben. Die nicht allzu zahlreichen Käufer steigerten sehr gezielt.

Bei kalibrigen Jungkühen mit korrekten Eutern und Fundamenten wurde es gar lebhaft. Das Preisbarometer ging merklich zurück und zeigte am Ende auf 1334 Euro.

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Der Jahreszeit entsprechend sehr umfangreich war das Angebot bei den weiblichen Zuchtkälbern mit 97 aufgetriebenen Tieren. Auch hier war die Qualität insgesamt sehr ansprechend. Die Preise notierten in gewohnter Abhängigkeit von Abstammungsdaten und körperlicher Entwicklung, blieben aber trotz der hohen Auftriebsstärke stabil. Mit einer stabilen Preislage endete der Markt bei den männlichen Nutzkälbern. Bullenkälber im Gewichtsbereich zwischen 80 und 100 kg Lebendgewicht waren sehr begehrt, die Nachfrage blieb hier ungedeckt.

Der nächste Nutzkälbermarkt findet am 9. Juli statt. Der nächste Zuchtvieh- und Zuchtkälbermarkt ist am 22. Juli. Kälberanmeldungen oder Kaufaufträge unter Telefon 08272/8006-180.

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