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01.07.2010

Produktion von Bergkäse erfordert viel Handarbeit

Nördlingen Bei strahlendem Sonnenschein besuchten Kreisbäuerin Ruth Meißler aus Nördlingen und ihre Ortsbäuerinnen das Allgäu. Mit dabei waren die Mitglieder des Landfrauenchors. Nach der Fahrt mit der Fellhornbahn nahm man am Berggottesdienst auf der Mittelstation teil. Dieser Gottesdienst wurde mit dem Touristenseelsorger Pfarrer Sievers aus Oberstdorf gefeiert. Musikalisch wurde der Berggottesdienst vom Donau-Rieser Landfrauenchor begleitet.

Anschließend ging es vorbei an saftigen Bergwiesen und einem kristallklaren Bergsee zur Schlappold Alpe. Hier erfuhren die Landfrauen, dass jedes Jahr Anfang Juni etwa 80 Milchkühe von 19 Bauern aus Oberstdorf und dem Kleinwalsertal aufgetrieben werden. Zweimal am Tag werden die Kühe zum Melken in den Stall getrieben und gemolken. Nahezu die gesamte Milch wird mit viel Handarbeit zu verschiedenen Bergkäsesorten verarbeitet. Wie gut der Bergkäse ist, konnte bei der anschließenden Brotzeit gleich getestet werden. Gut gestärkt machte man sich auf den Weg zum Gipfel.

Oben angekommen wurde man mit einem atemberaubenden Panoramablick für die Mühen des Aufstieges belohnt.

Ein weiteres Highlight dieser Reise war der Besuch des schwäbischen Bauernhof-Museums Illerbeuren. Hier zeigen 30 eingerichtete Häuser das Landleben von den Alpen bis ins Ries und vom Bodensee bis ins Aichacher Land.

Im Biergarten des Museumsgasthauses "Gromerhof" ließen die Ortsbäuerinnen den erlebnisreichen Tag ausklingen. (pm)

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