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16.05.2015

Radverkehr nicht Teil des ÖPNV-Konzepts

Bewusst nur Buslinien

Radfahren liegt im Trend. Es ist flexibel, entlastet die Straßen, fördert die Gesundheit und schont zudem die Umwelt. Auf Kurzstrecken ist der Drahtesel inzwischen ein unschlagbares Verkehrsmittel. In der Kombination mit dem Öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn gilt das Rad auf dem Weg zur Haltestelle als echte Alternative zum Pkw.

Im neuen Nahverkehrsplan, den diese Woche der Wirtschaftsausschuss des Donau-Ries Kreistages verabschiedet hat (wir berichteten), taucht das Thema Fahrradverkehr allerdings nicht auf. Ganz im Gegensatz etwa zum Nachbarlandkreis Weißenburg-Gunzenhausen, in dessen ÖPNV-Konzept dem Ausbau und der Förderung des Radverkehrs ein eigenes Kapitel gewidmet ist. „Wir haben in unserem Nahverkehrsplan bewusst auf das Kapitel verzichtet und uns in erster Linie auf die öffentlichen Buslinien konzentriert,“ sagte der ÖPNV-Verantwortliche im Landratsamt, Veit Meggle, auf Anfrage unserer Zeitung. Dennoch genieße der Radverkehr im Landkreis Donau-Ries einen hohen Stellenwert, was nicht zuletzt durch das umfangreiche Radwegenetz zum Ausdruck komme. Laut Meggle gibt es durchaus an dem einen oder anderen Haltepunkt von Bahn und Busunternehmen noch Möglichkeiten für Radabstellplätze.

Radwegeplan soll aber erstellt werden

Unabhängig davon plant der Landkreis Donau-Ries die Erstellung eines eigenen Radwegeplanes, der neben den Radlstrecken unter anderem auch Abstellmöglichkeiten für die Räder enthalten soll. Mit dieser Aufgabe ist das Tiefbauamt unter Leitung von Hans Kaltner befasst. Weil damit ein sehr großer Aufwand verbunden sei, werde dieses Projekt noch einige Zeit auf sich warten lassen, hieß es in Donauwörth.

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