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15.07.2010

Regionalmanager soll Landkreis besser vermarkten

Nördlingen/Donauwörth Gestern haben Landrat Stefan Rößle und der Leiter der Stabsstelle für Kreisentwicklung, Günther Zwerger, den neuen Regionalmanager des Landkreises Donau-Ries, der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich um den 26-jährigen Münchner Klemens Heininger, der sich im Auswahlwahlverfahren gegen 142 Mitbewerber durchgesetzt hat und am 1. August mit seiner Arbeit beginnen wird. Er wohnt bereits in Donauwörth.

Heininger hat in der bayerischen Landeshauptstadt Geografie und Soziologie studiert. Thema seiner Diplomarbeit war "Regionalmarketing". Sein künftiger Tätigkeitsbereich wird im Fachgebiet "Kreisentwicklung" angesiedelt sein.

Das Projekt "Regionalmanagement" sei auf drei Jahre angelegt, betonte der Landrat. Die Gesamtkosten hierfür bezifferte er auf 265 000 Euro. Das Wirtschaftsministerium werde die Personalkosten, das Büro und die Öffentlichkeitsarbeit mit 50 Prozent bezuschussen. Landkreis und der Wirtschaftsförderverband Donau-Ries tragen laut Landrat Rößle die restlichen 50 Prozent.

"Lernender Landkreis"

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Die Handlungsfelder sind umfangreich und ehrgeizig. Ein Schwerpunkt wird die Initiative "Lernender Landkreis" sein. Damit soll unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit der Region gesteigert werden, indem man bereits vorhandene Bildungs- und Weiterbildungsangebote mittels einer Datenbank vernetzt und ausbaut.

Forcieren will der Landkreis mit dem Regionalmanager zudem die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. Dabei ist vorgesehen, Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig über die beruflichen Möglichkeiten zu informieren und zu versuchen, diese durch attraktive Ausbildungsangebote und Projekte (Hochschul- und Berufswahltage) in der Region zu halten.

Marketing verbessern

Als weiteres wichtiges Handlungsfeld im Rahmen des Regionalmanagements betrachten Rößle und Zwerger die Verbesserung des Standort- und Regionalmarketings, wo es derzeit noch Defizite gebe. Geplant ist deshalb, mit Imageträgern und überregional agierenden Unternehmen mit Sitz im Landkreis die Region Donau-Ries sowohl als interessantes Urlaubsgebiet als auch als attraktiven Wirtschaftsstandort bundesweit besser darzustellen.

Kümmern soll sich der neue Mann darüber hinaus um den Klimaschutz, unter anderem um eine Klimaschutzvereinbarung zwischen dem Landkreis und der Wirtschaft.

Die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Katja Hessel, wird am 24. August in Donauwörth den Förderbescheid ihres Hauses offiziell an den Landkreis übergeben. Klemens Heininger freut sich nach eigener Aussage sehr auf seine neue Aufgabe. Sie bedeute für ihn eine große Herausforderung, die er gerne annehme.

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