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Kommunalwahl

23.11.2013

Regionalprinzip als Grundraster

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Ulrich Lange

CSU kürt Kreistagskandidaten. Breite Zustimmung mit 97 Prozent

Wemding In großer Geschlossenheit hat die CSU ihre Kreistagsliste verabschiedet. Mit 97 Prozent stimmten die 165 Kreisdelegierten bei der Nominierungskonferenz in der Wemdinger Wallfahrtsgaststätte für das vom Kreisvorstand vorgeschlagene Personaltableau. Vier votierten dagegen, eine Stimme war ungültig.

Drei Frauen auf den ersten zehn Plätzen

Spitzenkandidat ist Landrat Stefan Rößle, gefolgt von den Abgeordneten Ulrich Lange (Bundestag) und Wolfgang Fackler (Landtag). Auf den ersten zehn Plätzen befinden sich mit Claudia Marb, Petra Wagner und Ruth Meißler drei Frauen. Prominent platziert ist auch der Vorsitzende der Jungen Union, Steffen Dollmann auf Platz zehn. Ulrich Lange zeigte sich nach der Abstimmung sichtlich erleichtert über die reibungslose Nominierung. „Das war seit Langem wieder einmal eine CSU-Versammlung, bei der eine gute Stimmung herrschte“, sagte Lange im Gespräch mit den Rieser Nachrichten mit Blick auf die Treffen, als es um die Nachfolge von Georg Schmid und die Aufstellung des Landratskandidaten ging. Freilich habe man es mit der Listenaufstellung nicht jedem recht machen können und der eine oder andere Bewerber sei mit seinem Platz unzufrieden.

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Nervös vor der Versammlung

Insgesamt handle es sich jedoch um eine sehr gute Liste, die in einem „transparenten Verfahren“ konzipiert worden sei. Am Grundraster des Regionalproporzes habe man festgehalten. „Die Reihenfolge der Bewerber wurde bereits in den jeweiligen Regionen des Landkreises bestimmt“. Lange räumte ein, vor der Versammlung ziemlich nervös gewesen zu sein, zumal die Listenaufstellung seine erste Bewährungsprobe als CSU-Kreisvorsitzender gewesen sei. Das Personaltableau bringe zum Ausdruck, „dass wir ein Landkreis sein wollen“, unterstrich Lange, der zudem von einem „kompetenten und breiten Angebot“ an die Wähler sprach. Der Abgeordnete wollte auch nicht von einem Aderlass sprechen, weil einige bekannte Namen wie Georg Schmid, Alois Stadler, Leo Maier oder Helmut Guckert nicht mehr dabei seien. Bei jeder Nominierung in den zurückliegenden Jahren seien namhafte Kommunalpolitiker ausgeschieden. „Auch den jetzigen Wechsel haben wir gut gemeistert“.

Kein Wort über den Gegenkandidaten

Spitzenkandidat Stefan Rößle sagte, die CSU habe gegenüber den anderen Parteien und Gruppierungen für die Kommunalwahlen die besseren Inhalte. Ab jetzt zählten Engagement, Fleiß und die besseren Ideen. Auf seinen Gegenkandidaten von der SPD, Peter Moll, ging Rößle mit keinem Wort ein. Moll wird heute nominiert. Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler und Bezirksrat Peter Schiele betonten übereinstimmend, dass die CSU die besseren Konzepte für den Landkreis Donau-Ries habe.

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