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Hainsfarth

09.07.2020

Reichlich Arbeit am Armenhaus in Hainsfarth

Das historische Armenhaus in Hainsfarth wird derzeit rundum saniert.
Bild: Ronald Hummel

Plus In Hainsfarth vergibt der Gemeinderat die Gewerke für die Sanierung des Armenhauses. Das geplante Budget wird sogar unterschritten.

Im Zuge der Sanierung des Hainsfarther Armenhauses beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die weitere Auftragsvergabe zu verschiedenen Gewerken.

Die Räte zeigten sich insgesamt sehr zufrieden damit, dass man hinsichtlich der Kosten offenbar ein günstiges Zeitfenster gefunden hatte; das geplante Budget von gut 721.000 Euro wurde mit einer Angebotssumme von knapp 704.000 Euro um rund 170.00 Euro unterschritten. Die Fliesenarbeiten für Fußböden, Wände, Küche und Bäder boten dabei die größte positive Überraschung - 22.729 Euro waren im Budget vorgesehen, das günstigste Angebot der Firma Drescher aus Möttingen lag mit 14.132 Euro um rund 8600 Euro darunter. Für die Trockenbauarbeiten an Wänden, Decken und Deckendämmung in der Dachschräge war ein Budget von 44.982 angesetzt worden; den Zuschlag erhielt die Firma Sandmeier aus Alerheim mit 43.835 Euro.

Armenhaus in Hainsfarth wird saniert

Die Malerarbeiten waren mit 9182 Euro veranschlagt, die Firma Rauch aus Nördlingen erhielt mit 9284 Euro den Zuschlag. Für die Fensterbänke aus Naturstein hatte man kein Einzelbudget festgelegt; das günstigste Angebot kam mit 4575 Euro von Held aus Wemding. Beim Nassestrich war ursprünglich Zement-Estrich mit einem Budget von 4641 Euro ausgeschrieben worden. Die Hainsfarther Firma Berger gab darüber hinaus ein Nebenangebot mit Estrich auf Kalziumsulfat-Basis für 4042 Euro ab und erhielt dafür den Zuschlag. Das Budget für den Trockenestrich musste von ursprünglich 27.000 auf 48.000 Euro erhöht werden. Der zuständige Architekt Stefan Heppner, der die Sitzung begleitete, erläuterte, es habe sich erst im Zuge der Sanierung herausgestellt, dass nicht nur im Erdgeschoss, sondern auch im ersten Obergeschoss ein kompletter Neubau des Fußbodens notwendig war, um angemessenen Schallschutz zu gewährleisten. Den Zuschlag bekam die Firma Moll aus Deiningen für ihr Angebot von 48736 Euro.

Aus dem Gemeinderat kam Lob für den Architekten, dass er dennoch mit den Gesamtkosten deutlich unter dem Budget geblieben war. Auch seine umfangreiche, klare Darstellung der komplexen Arbeiten wurde gelobt; Bürgermeister Klaus Engelhardt merkte an, dass diese Darstellung bei der Regierung von Schwaben sicherlich mit ein Grund für den guten Ablauf des Projekts gewesen sei.

Für das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Steinhart genehmigte der Gemeinderat die Nachrüstung eines Systemtrenners für 1120 Euro, der den Rückstrom von Löschwasser aus dem Hydranten verhindert und so zum Schutz des Trinkwassernetzes beiträgt; bei Neufahrzeugen sind Systemtrenner mittlerweile Pflicht. Auch die Freiwillige Feuerwehr Hainsfarth wurde unterstützt, indem deren Antrag auf ein Notebook samt zugehöriger Software für die Etikettierung zur umfassenden Dokumentation der Ausrüstung bewilligt wurde; die Kosten liegen bei 760 Euro.

In der Sitzung wurde außerdem über die Zukunft der Heimostraße gesprochen (ausführlicher Bericht folgt).

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