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Polizei

12.07.2019

SEK-Einsatz in Utzmemmingen: Ermittlungen dauern an

Nach dem SEK-Einsatz in Utzmemmingen im April dauern die Ermittlungen an.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Der SEK-Einsatz in Utzmemmingen liegt ein Vierteljahr zurück. Was den Männern vorgeworfen wird.

Gut drei Monate nach dem Angriff von acht Männern auf einen Vater, der in Utzmemmingen (Landkreis Ostalbkreis) seine drei minderjährigen Kinder bei der angeheirateten Verwandtschaft abholen wollte, dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Aalen an. Den Angaben eines Polizeisprechers zufolge wird den Männern „mindestens Körperverletzung“ vorgeworfen.

Schreckschusswaffen sicher gestellt

Nach dem Angriff Anfang April durchsuchte die Polizei das Haus und stellte zwei Schreckschusswaffen sowie scharfe Munition sicher. Die Mutter holte schließlich die Kinder ab, nachdem der Mann nach seiner Flucht zur Polizei im Krankenhaus behandelt wurde. Der 37-Jährige trug Prellungen und eine Platzwunde am Kopf vom Kampf davon. Die Polizei nahm die Männer im Alter zwischen 15 und 62 Jahren zunächst fest, sie wurden später aber wieder freigelassen.

27 Polizisten und das Spezialeinsatzkommando in Utzmemmingen

Der Vorfall hatte viel Aufmerksamkeit erregt, da in dem kleinen Ort plötzlich 27 Polizisten und ein Großaufgebot des SEK zu Gange waren. Der Einsatz war erst gegen vier Uhr nachts beendet. Sollte es zu einer Anklage kommen, würde das in die Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft Ellwangen fallen.

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