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SPD: Bausubstanz des Nördlinger Hallenbades untersuchen

11.02.2019

Die Sozialdemokraten fordern: Eine Vorgehensweise wie am THG darf sich auf keinen Fall wiederholen.

Die bevorstehende Europawahl war ein Thema in der Sitzung des SPD-Vorstandes. Einig waren sich alle Mitglieder, dass sie eine wichtige Wahl sei, weil es um das größte Friedens- und Wohlstandsprojekt auf dem europäischen Kontinent gehe. Auch die Kommunalwahlen 2020 standen auf der Agenda. Es wurde vereinbart, dass sich der geschäftsführende Vorstand im Februar zu einer Sitzung treffen wird und dort den weiteren Fahrplan für 2020 festlegt. Dies betrifft einerseits die Strategie und andererseits die Vorschlagsliste der Kandidaten für den Kommunalwahlkampf.

Zudem sprachen die Sozialdemokraten über das Stiftungskrankenhaus. Die angestrebte Lösung für die Geburtshilfe wurde begrüßt. Anders stellt sich die Situation im Zuständigkeitsbereich von Professor Bernhard Kuch dar. Die SPD vertritt laut Pressemitteilung die Meinung, dass alle Beteiligten ihre Meinungsverschiedenheiten intern und sachlich klären sollten. Professor Kuch sei ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet und führe die ihm unterstellten Abteilungen hoch effizient, soweit es die zur Verfügung gestellten Ressourcen eben erlaubten.

Zum Thema Sparkassenfusion gab es eine rege Diskussion im Gremium über das Für und Wider einer Fusion mit Dillingen und einer Absage an Donauwörth. So groß der Charme einer Donau-Ries-Sparkasse auch sein möge, heißt es in der Pressemitteilung weiter, letztendlich müssten die wirtschaftlichen und sozialen Faktoren beider Angebote gegeneinander abgewogen werden und dann das für die Sparkasse Nördlingen und ihre Mitarbeiter bessere Angebot den Vorrang bekommen. Die SPD Nördlingen hofft, dass sich die Fusion mit Dillingen nicht zum Nachteil der Nördlinger Sparkasse und deren Mitarbeiter auswirken wird.

Dass das derzeitige Hallenbad nicht mehr den Anforderungen und dem Standard der heutigen Zeit entspricht, bezweifele sicher niemand, sagte Rita Ortler. Welche Maßnahmen gefördert werden und in welchem Umfang, stehe noch in den Sternen. Man solle jedoch bereits im Vorfeld die Bausubstanz des derzeitigen Baukörpers genau untersuchen um danach auch eine tragfähige, in die Zukunft gerichtete Entscheidung treffen zu können, so Ortler weiter. Keinesfalls dürfe sich eine Vorgehensweise wie die beim THG wiederholen. Ein Oberzentrum wie Nördlingen benötige ein ansprechendes Hallenbad mit Wellnessbereich und Saunalandschaft. Eine Rutsche für unsere Jugend und Junggebliebenen sollte man nicht von Anfang an verteufeln. Ein attraktives Hallenbad erhöhe die Besucherzahlen und senke somit das Defizit für die Stadtkasse, so Jürgen Greiner. (pm)

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