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30.06.2009

SPD beklagt Sündenbock-Kampagne

Harburg (pm) - "Wir lassen uns nicht entmutigen, auch wenn es manchmal schwerfällt", so das Ergebnis einer Diskussion über den Ausgang der Europawahl, mit der sich der Unterbezirksvorstand der SPD Donau-Ries im Rahmen einer Vorstandssitzung auseinandersetzte.

Das schlechte Wahlergebnis habe nicht in erster Linie die SPD vor Ort zu verantworten, sondern zeige ein Problem der Gesamtpartei. Dass gerade die SPD für ein soziales Europa eintrete und warum dies für die Menschen wichtig sei, habe man offenbar nicht mit Erfolg verdeutlichen können. "Ich persönlich bedaure es sehr, dass wir zu wenig dafür tun, Europa als eine positive Vision herauszustellen", sagte die Vorsitzende Ursula Straka.

Insgesamt fehle seit längerer Zeit ein klar unterscheidbares Profil, was auch eine Folge der Großen Koalition sei und sich in Verlusten für die großen Parteien niederschlage.

Nach Meinung des Unterbezirksvorstands hat die SPD außerdem ein Mobilisierungs- und Imageproblem. So laufe eine "Sündenbock-Kampagne", die sich gegen die Partei als Ganzes wie gegen einzelne Persönlichkeiten richte. Gerade deshalb sei es wichtig, die eigenen Zielsetzungen zu schärfen und sie glaubwürdig und unbeirrt zu verdeutlichen.

Dies solle im Bundestagswahlkampf, dessen Vorbereitung denn auch das Hauptthema der Vorstandssitzung bildete, besser gelingen, so die Hoffnung.

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