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14.12.2018

SPD macht sich für E-Busse stark

Antrag der Sozialdemokraten

Die SPD-Fraktion im Nördlinger Stadtrat will prüfen lassen, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Umfang die Stadt Zuschüsse für den Kauf und den Einsatz von Elektrobussen bekommen kann. Sie sollen zur barrierefreien Personenbeförderung in und um die Altstadt eingesetzt werden. Der Ersatz der Dieselbusse durch Busse mit alternativen Antrieben würde sicher seinen Anteil für bessere Luft in der Stadt liefern, argumentiert die SPD.

Die Fraktion befürwortet kleinere Busse, die sich gerade in Nördlingens Altstadt besser durch die beengten Straßen bewegen können. Auch das Thema von selbstfahrenden Bussen – sie werden gerade in einigen Städten getestet – soll nach dem Willen der Sozialdemokraten miteinbezogen werden. „Damit könnte eine Ausweitung der Fahrtzeiten erreicht werden, ohne Personalkostenmehrung. Ein besseres Angebot schafft Attraktivität und Akzeptanz.“ Der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr liege im Trend. „Gerade Nördlingen mit seinem Citta-Slow-Gedanken würde sich hier als Vorreiter gut machen.“ Wenn viele Bürger auf ihr Auto verzichten, würden der Verkehr und auch die Parksituation in der Innenstadt entlastet. „Was wieder weniger Umweltbelastung zur Folge hätte.“ Durch den Aus- und Neubau von immer mehr Wohnungen, besonders altersgerechter Anlagen, werde sich die Nachfrage nach öffentlichem Nahverkehr weiter erhöhen. Wichtig sei deshalb auch der barrierefreie Zugang zu den Bussen.

Es sei zudem bekannt, dass die umweltschädigenden Abgase nicht nur für die Gesundheit schwere Folgen haben, sondern auch für die Gebäudesubstanz. Da die Stadt Nördlingen und besonders die Altstadt von historischen, wertvollen und erhaltenswerten Gebäuden geprägt sei und in deren Erhalt viel investiert werde, sollte dies auch der Bausubstanz zu Liebe versucht werden. Die Auswirkungen des Klimawechsels würden immer deutlicher, kämen näher, häuften sich und seien in unserer unmittelbaren Umgebung spürbar, so die Sozialdemokraten.

„Wir wissen sehr wohl, dass unser Busnetz in privatwirtschaftlicher Hand ist. Deshalb ist alternativ auch zu prüfen, ob es Fördermittel auch für die Umrüstung in diesem Bereich geben kann“, so die Pressemitteilung weiter. (pm)

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