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Landtagswahl

17.10.2017

SPD nominiert Georg Wiedemann

Nach der Bundestagswahl steht 2018 die Landtagswahl in Bayern bevor. (Archivfoto)
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Nach der Bundestagswahl steht 2018 die Landtagswahl in Bayern bevor. (Archivfoto)
Bild: Bettina Buhl

Die Sozialdemokraten setzen mit dem Oettinger bei der kommenden Landtagswahl auf einen Mann aus der zweiten Reihe. Eine Harburgerin soll in den Bezirkstag einziehen.

Die SPD Donau-Ries zieht mit Georg Wiedemann als Direktkandidat in die Bayerische Landtagswahl im Herbst 2018. Der Unterbezirksvorstand empfahl den 50-jährigen Oettinger bei seiner Sitzung am Montagabend einstimmig dem Unterbezirksparteitag am 24. November in Harburg zur offiziellen Nominierung. Direktbewerberin für den schwäbischen Bezirkstag soll die Harburgerin Claudia Müller werden. Unterbezirkschef Christoph Schmid sprach gestern gegenüber unserer Zeitung von einem „sehr guten“ Personaltableau.

Fokus auf Pflege und Umweltschutz

Georg Wiedemann ist verheiratet und Familienvater. Er arbeitet als hauptamtlicher Rettungsassistent und führt den Personalrat beim Rot-Kreuz-Kreisverband Nordschwaben. Daneben betreibt er eine Versicherungsagentur.

Sein Hauptaugenmerk will der gebürtige Nördlinger im bevorstehenden Landtagswahlkampf nach eigener Aussage auf das Thema Pflege sowohl in den Kliniken als auch in den Altenheimen richten. Darüber hinaus liegt dem passionierten Jäger der Umweltschutz sehr am Herzen. Nach reiflicher Überlegung und Absprache mit seiner Familie habe er von sich aus den Hut in den Ring für eine Landtagskandidatur geworfen, sagte Wiedemann im Gespräch mit unserer Zeitung. Er bezeichnet sich als „Mann aus der zweiten Reihe“, der bisher noch kein Stadtrats- oder Kreistagsmandat innehatte.

Mit Claudia Müller aus Harburg als Bezirkstagskandidatin setzen die Genossen auf eine erfahrene Kommunalpolitikerin. Seit 2008 ist sie Vorsitzende der SPD-Fraktion im Harburger Stadtrat und gilt als mögliche Bürgermeisterkandidatin ihrer Partei bei den Kommunalwahlen 2020. Müller ist vom Beruf Bauingenieurin, verheiratet und hat drei Kinder. Müller sagte gegenüber unserer Zeitung, sie sei mit Leib und Seele in der Kommunalpolitik tätig. Dadurch könne sie bei ihrer Bezirkstagskandidatur auf eine breite Palette an politischer Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Soziales und Kultur zurückgreifen.

Unterbezirkschef Christoph Schmid äußerte sich gestern sehr zufrieden über die beiden Bewerber, die im Unterbezirk auch seine Stellvertreter sind. Beide würden ein breit gefächertes berufliches und ehrenamtliches Engagement vorweisen. Nachdem die SPD bei der Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten habe, sei es jetzt umso wichtiger, für Landtag und Bezirkstag Kandidaten „aus der Mitte der Bevölkerung“ aufzubieten.

Zu deren Chancen der beiden bei den anstehenden Wahlen im kommenden Jahr wollte sich Schmid nicht äußern.

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