Bühne

13.07.2018

Schauspiel trifft Rock

Mit großer Spielfreude interpretierte die Schulspielgruppe die schwarze Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“.
Bild: Andreas Kiesl

Die Realschule Maria Stern zeigt nicht nur das Stück „Arsen und Spitzenhäubchen“

Eine unterhaltsame Mischung aus Schauspiel und Rockmusik hat die Realschule Maria Stern in der schuleigenen Turnhalle geboten. Nicht zum ersten Mal arbeiteten Schulspielleiter Helmut Radeck und Musiklehrer Thomas Pichl zusammen, um das künstlerische Talent ihrer Schüler zum Vorschein zu bringen. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Thomas Möckel startete das Programm mit dem ersten Teil der schwarzen Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“.

Zwei ältere Tanten, in deren Rolle sich Viktoria Zoj und Joelle Volande gut hineinversetzt haben, meinen, älteren, einsamen Herren einen Gefallen zu tun, wenn sie sie mit einem Glas Gift vom irdischen Dasein befreien. Ihr Neffe Mortimer, der von Jennifer Gross eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde, kommt den beiden überraschend und verblüfft auf die Schliche, möchte aber seinen verrückten Bruder, der sich für US-Präsident Roosevelt hält, dafür verantwortlich machen.

Danach spielte die Band „School of Rock Nr. 2“ locker bis heavy angehauchte Stücke von Sunrise Avenue, Greenday und Linkin Park. In den nächsten Teilen des Theaterstückes tauchten drei Polizisten (Franziska Stock, Luna Springer und Laura Eldic), das „schräge“ Duo Jonathan (Fabian Haas) und Dr. Einstein (Jasmin Haas) und der Leiter der Irrenanstalt (Aileen Neumann) auf, was zu einigen weiteren Verwicklungen führte.

Die zweite Theaterpause wurde durch die Band „School of Rock Nr. 3“ ausgefüllt. Bei dem Hit „No roots“ von Alice Merton konnte neben allen anderen Bandmitgliedern die Sängerin Jasmin Sachnovski in besonderer Weise überzeugen. Die dritte und damit letzte Theaterpause nutzte die am meisten „ausgereifte“ Band des Abends „School of Rock Nr. 1“. Die Gitarrenband, die Classic-Rock-Stücke aus vollkommen unterschiedlichen Jahrzehnten in ihrem Repertoire hatte, zog das Publikum besonders in ihren Bann. Den Gitarristen Cedrik Kienzle und Jona Wystub, dem Schlagzeuger Max Huber, der Bassistin Lea Hundsdorfer und nicht zuletzt ihrer Sängerin Sophie Eger merkte man an, dass sie schon längere Zeit „die Bühne rocken“, was sie mit dem abschließenden AC/DC-Klassiker „Highway to Hell“ beeindruckend unter Beweis stellten. Radeck und Thomas Pichl bedankten sich bei Zuschauern und allen Künstlern, besonders auch bei der Arbeitsgemeinschaft Licht und Ton, die die neue Lichtanlage der Schulbühne facettenreich zum Einsatz brachte. Beide Spielleiter erhielten von Schulleiter Thomas Möckel ein kleines Geschenk als Anerkennung für ihre Bemühungen. (hr, pm)

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