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11.05.2011

Schüler stirbt in einem Steinbruch

50 Meter tief gefallen. Kein Hinweis auf Fremdverschulden

Bopfingen Gestern Nachmittag wurde ein 17-jähriger Schüler tot in einem Steinbruch bei Bopfingen aufgefunden. Ersten Ermittlungen zufolge war er am Dienstag auf einem Schülerfest, das nach der letzten Prüfung in der Realschule Bopfingen traditionell auf dem Sandberg bei Hohenberg stattfindet.

Gestern Morgen gingen die Teilnehmer des Festes gemeinsam zurück zur Schule, wo das Fehlen des Klassenkameraden bemerkt wurde. Man machte sich auf die Suche und verständige gegen 11.30 Uhr die Polizei. In die Suche wurde auch der Steinbruch, der sich in der Nähe des Partygeländes befindet, einbezogen. Ein Mitarbeiter der Betreiberfirma fand gegen 13.30 Uhr den leblosen Jugendlichen auf einem mehrere Meter hohen Schuttberg auf der Sohle des Steinbruchs. Für den Schüler kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Es wird davon ausgegangen, dass der Jugendliche aus 40 bis 50 Metern Höhe abgestürzt ist. Anhaltspunkte auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Der Steinbruch ist ringsum, auch im Bereich der Absturzstelle, mit einem Zaun gesichert. Die Ermittlungen dauern an. (RN)

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