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Schule
26.10.2016

THG: Bau verzögert sich

Der erste Bauabschnitt der Sanierung des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Nördlingen wird nicht wie geplant zum 1. November fertig – sondern wohl erst nach den Weihnachtsferien.
Foto: Izsó

Eigentlich sollte ein Abschnitt am 1. November fertig sein, doch die Arbeiten dauern länger. Das Landratsamt gibt Firmen die Schuld. Warum sie zum Zug gekommen sind

Bei seinen Schulbauten läuft es für den Landkreis Donau-Ries derzeit alles andere als rund. Zuerst wurden die Planungen für die Sanierung des Schulzentrums in Rain wegen einer Kostenexplosion von zunächst im Raum stehenden rund 28 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro abrupt gestoppt. Wenig später gab es bei der Realschule in Wemding für die Verantwortlichen im Landratsamt ein böses Erwachen, weil deren Sanierung nicht wie vorgesehen zehn Millionen, sondern 18 Millionen Euro verschlingen sollte. Wieder musste nachgebessert und die Ausgaben auf rund zwölf Millionen reduziert werden. Und seit Kurzem steht das Theodor-Heuss-Gymnasium in Nördlingen im Fokus.

Dort gibt es zwar noch keine Kostenüberschreitung der berechneten 20,7 Millionen Euro, dafür aber eine erhebliche Bauverzögerung von einem ganzen Vierteljahr. Sehr zum Ärger der Verantwortlichen im Landkreis. Im Bauausschuss des Kreistages hieß es, der erste anvisierte Fertigstellungstermin 1. November sei nicht zu halten. Der Grund: Die Estrich-Arbeiten in den neuen Fachräumen würden sich um rund vier Wochen verzögern, der Trockenbau gar um zwölf Wochen. Die Schuld liege bei den beauftragten Firmen. Sie hätten zu spät mit den Arbeiten begonnen und zudem zu wenig Personal auf die Baustelle geschickt, so der Leiter der Hochbauabteilung, Joachim Aurnhammer. Nach derzeitigem Stand könnten die Räume erst nach den Weihnachtsferien bezogen werden.

Bis es soweit ist, müssen die Schüler die bestehenden Fachräume im alten Hauptgebäude nutzen, dessen Rückbau dadurch ebenfalls behindert werde, weil auf den laufenden Unterricht Rücksicht genommen werden muss. Im Landratsamt will man die Probleme nicht herunterspielen. Pressesprecherin Gabriele Hoidn macht im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich, dass Aurnhammer gegenüber den betroffenen Firmen wegen der Verzögerungen „sehr deutlich“ geworden sei. Er habe ihnen damit gedroht, etwaige Mehrkosten in Rechnung zu stellen, sollten diese durch deren Versäumnisse entstehen. Hoidn: „Wir sehen nicht ein, dass wir als Landkreis für Kostensteigerungen aufkommen sollen, die wir nicht zu verantworten haben.“ Zudem seien Vertragsstrafen nicht ausgeschlossen. Inzwischen hätten die klaren Ansagen des Hochbauamtsleiters auch Wirkung gezeigt, zumindest was die Baustellenbesetzung betreffe.

Hoidn räumte ein, dass die bei einem solchen Großprojekt vorgeschriebene europaweiter Ausschreibung ein gewisses Problem darstelle. Dadurch kämen nicht selten Bieter „von weit weg“ zum Zuge, die der Bauträger nicht kenne und entsprechend einschätzen könne. Bei den Arbeiten für den Estrich und den Trockenbau am THG sei dies beispielsweise der Fall gewesen. Mit bekannten Firmen aus der Region zu arbeiten, sei nach allen Erfahrungen wesentlich einfacher.

Der Landrat und die Bauverwaltung gingen davon aus, dass es jetzt am THG zügig weitergehe und nicht noch weitere Verzögerung eintreten würden, betonte Hoidn. An den Kostenberechnungen werde sich nach augenblicklichem Stand nichts ändern. Der Leiter des Theodor-Heuss-Gymnasiums, Robert Böse, war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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