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07.07.2010

So macht der Familienurlaub viel Spaß

Nördlingen/Donauwörth "Wann sind wir endlich da?" Diesen Satz kennen alle Eltern, die mit ihren Sprösslingen schon einmal auf Reisen waren. Die Kinder finden die Anreise an den Urlaubsort meist langweilig. "Eltern sollten sich deshalb rechtzeitig Gedanken darüber machen, wie die Fahrt unterhaltsam und kurzweilig gestaltet werden könnte", so Direktor Johannes Hiller von der AOK-Direktion Donauwörth.

Singen macht Spaß

Grundvoraussetzung für das Verhindern von Quengeleien ist vor allem, Kindern das Gefühl zu geben, dass auf der Fahrt auch ihre Bedürfnisse beachtet werden. Kassetten, Bücher und Ratespiele vertreiben Kindern die Zeit. Spaß macht das Singen bekannter Lieder und Ratespiele: Welche Farbe hat das Auto, das uns als Nächstes überholt? Welcher Ländername oder welche Zahl ist auf seinem Nummernschild? Die Kuscheldecke und das Lieblingsstofftier helfen den Kleineren. Spätestens nach zwei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden, damit die Kinder toben oder laufen können. Deshalb gehören zum verfügbaren Handgepäck auch ein Ball, die Frisbeescheibe oder ein Springseil. Außerdem sollte genügend Proviant vorhanden sein: Tee, Saft und Mineralwasser sind gesunde Durstlöscher. Obst, Zwieback und belegte Brote eignen sich als Imbiss.

Kindgerechtes Ziel

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Wer mit Kindern reist, sollte ein kindgerechtes Reiseziel wählen. Bayern sowie alle anderen Bundesländer Deutschlands und europäische Länder wie Frankreich, Österreich oder Italien eignen sich für Familien am besten. Sie haben ein angenehmes Klima und sind gut zu erreichen. "Reisen in die Tropen sind für Kinder unter fünf Jahren nicht empfehlenswert", rät Hiller und verweist auf eine Empfehlung des Verbandes Deutscher Kinder- und Jugendärzte. Das feucht-warme Klima und gefährliche Tropenkrankheiten wie Malaria können die Gesundheit der Kleinen gefährden.

Ob der Urlaub erholsam wird, hängt auch von der Wahl der Unterkunft ab. Ferienhäuser und Appartements sind meist besser geeignet als Hotelzimmer. In den Hotelzimmern kann man sich vor allem bei Regenwetter leichter auf die Nerven gehen. Bei Reisen mit Kleinkindern sollte das Urlaubsquartier auch bestimmte Sicherheitskriterien erfüllen: Ungesicherte Steckdosen, eine Hauptverkehrsstraße vor der Tür oder ein Swimmingpool kann für die Kleinen schnell zur Gefahr werden.

Reiseapotheke nicht vergessen

Bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke sollten Eltern an Arzneimittel denken, die für Kinder geeignet sind. Dazu gehören Medikamente gegen Durchfall, Verstopfung, leichte Schmerzen, Fieber und Reisekrankheit. Fieberthermometer, Verbandmaterial, Wunddesinfektionsmittel und Gels gegen Insektenstiche und Sonnenbrand vervollständigen die Reiseapotheke. In den Koffer gehören vor allem auch Sonnenschutzmittel und Sonnenbrille. "Bei Sonnencremes für Kinder sollte der Lichtschutzfaktor mindestens bei 20 liegen", so Hiller. Bei Sonnenbrillen darauf achten, dass sie einen UV-Schutz haben. (pm)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.aok.de/bayern.

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