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Spannung liegt in der Luft

Spannung liegt in der Luft
Kommentar Von Martina Bachmann
12.01.2020

Die Diskussionen um die Finanzen der Stadt werden im Wahlkampf nicht einfach werden, meint Martina Bachmann.

Langsam aber sicher geht es in den Endspurt: Beim Neujahrsempfang im Klösterle am Sonntag war bei so manchem Wahlkämpfer die wachsende Anspannung spürbar. Welcher OB-Kandidat wird am 15. März 2020 gewählt? Oder: Wer kann an diesem Sonntag in neun Wochen so viele Stimmen auf sich vereinen, dass er oder sie zwei Wochen später noch einmal bei einer Stichwahl antreten darf?

Diese beiden Fragen werden die nächsten Wochen dominieren – und sie werden die Arbeit im amtierenden Stadtrat nicht gerade vereinfachen. Schon zuletzt waren die Sitzungen geprägt von ausufernden Statements, von gegenseitigen Angriffen, von Wiederholungen und Klarstellungen.

Nun wird in den kommenden Wochen über die Finanzen der Stadt beraten. Konkret geht es darum, zu entscheiden, wofür Nördlingen 2020 Geld ausgeben soll. Und angesichts einer langen Wunschliste aber begrenzten Ressourcen werden die Diskussionen nicht einfach werden. Wer kann dem Wähler welche Wahrheit zumuten? Und wer will Bürger nicht vergrätzen und entscheidet sich lieber für statt gegen ein Projekt? Dass die nächsten Schritte zur Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in diese Phase fallen, ist ungünstig. Doch die Nördlinger stehen unter Zeitdruck – sofern sie von der Förderung des Bundes profitieren wollen.

Lesen Sie dazu auch: Faul auf dem Neujahrsempfang: „Wehret den Anfängen“

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