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Mönchsdeggingen

25.05.2015

Spaß und Spektakel

Die Mitspieler überqueren im dritten Spiel eine drei Meter hohe Holzmauer. Das klappt nur mit gegenseitiger Hilfe.
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Die Mitspieler überqueren im dritten Spiel eine drei Meter hohe Holzmauer. Das klappt nur mit gegenseitiger Hilfe.
Bild: Fotos: Inka Möwes

Mannschaften aus ganz Deutschland und der Schweiz kämpften beim Spiel ohne Grenzen vergangenen Sonntag um den Sieg. Dabei wurden sie auch mal schmutzig.

Fangesang, Jubel, Schreie und neckische Kommentare aus den Lautsprechern schallen über das Sportgelände in Mönchsdeggingen. Das kann nur eines heißen: Das internationale Spiel ohne Grenzen, kurz „SpoG“, ist im vollen Gange.

Bereits zum 30. Mal kamen 15 Mannschaften aus ganz Deutschland und der Schweiz zusammen und zeigten vergangenen Sonntag in sechs verschiedenen Sportspielen, was sie drauf hatten.

Gleich im ersten Spiel wurden Ausdauer und Geschick der Teams geprüft: Von reiner Muskelkraft angetrieben umrundeten sie mit einem Wagen einmal das Stadion, wobei verschiedene Hindernisse, wie eine Sandgrube, das Ganze noch schwieriger machten. Klinge einfach, sei aber viel schwerer als es aussehe, erklärte Teamführer Christoph Göttler den fünf Mitspielern aus Team C Mönchsdeggingen. Es solle nicht so hektisch gelenkt werden, denn dann bestehe eine große Gefahr, dass der Wagen umkippt. Und tatsächlich, kam das Team C in ihrem Durchgang als erstes ins Ziel, trotz Hindernissen und einem kleinen Sturz. Und auch die anderen Spiel hatten es in sich. Das dritte Spiel „Vier Freunde müsst ihr sein“ verlangte so einiges von den Teilnehmern: Sie balancierten auf einer großen Walze, überquerten eine drei Meter hohe Holzwand, schlüpften unter einem Netz hindurch, mussten dann noch den 25 Meter langen und 1,50 Meter tiefen Wasserpool durchschwimmen, durch ein Schlammbecken tauchen und es war geschafft. „Ich sehe im Ziel lauter lächelnde, strahlende Gesichter“, witzelte Dieter Rögele, der die Spiele kommentierte. Mit Dreck überzogen, nass, tropfend und keuchend kamen die „vier Freunde“ des Team C aus Mönchsdeggingen auf den Hügel zu ihren Teamkameraden gelaufen. Jubelnd, schreiend und klatschend wurden sie empfangen. „Das Schlimmste war das kalte Wasser, wenn man schon so richtig ausgepumpt ist“, keuchte Manuel Heuberger, der bei diesem Spiel antrat. „Da bleibt einem erst einmal die Luft weg“.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war eine Flugdrohne, die je eine Runde aus den Spielen aus der Luft filmte. Außerdem wurden die Wochen vorher Hubschrauberflüge verlost. Das Ries sei natürlich eine interessante Fläche, die man überfliegen könne, sagte Alexander Kramper, Veranstalter von Spiel ohne Grenzen. Jedoch stand die gute Stimmung und der Spaß bei den Zuschauern und Teilnehmern im Vordergrund. Sie haben etwas verrücktes gesucht, eine Gaudi, erzählte ein Gast aus Jagstzell. Irgendwie seien sie damals auf SpoG gekommen und würden jetzt schon zum vierten Mal teilnehmen.

Gewonnen hat schließlich mit insgesamt 86 Punkten das Team aus Lauingen, das schon seit vielen Jahren an den Spielen teilnimmt. Zweiter wurde mit nur zwei Punkten Rückstand das Team aus Adelmannsfelden, das sich letztes Jahr den Sieg holte. Die Mannschaft B aus Mönchsdeggingen besetzte beim Gesamtergebnis Platz drei. Jedoch legten sie beim Show-Abend am Samstag im Festzelt schon gut Punkte vor: Zusammen mit Lauingen teilten sie sich dort den Sieg. Die andere Hälfte aus Möttingen, Team C, erreichten im Gesamtergebnis Platz fünf.

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