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Nördlingen

06.07.2020

Stadtradeln hat begonnen: Wie Nördlingen im Vergleich zu anderen Städten dasteht

Teilnehmer der Áuftaktveranstaltung: Hier vor der Simultankirche in Ehingen am Ries (von links): Robin Helmschrott , Markus Steinhöfer, Thomas Helmschrott, Anita Gentner.
Bild: Peter Urban

Plus Auftakt im kleinen Kreis, dafür mit einer umso schöneren Tour. Die Stadt ruft zur Teilnahme auf.

Es war eine wunderbare Auftakt-Tour: Geopark-Führer Markus Steinhöfer hatte sich eine schöne Strecke ausgedacht und das Wetter spielte mit. Doch die Nachricht von dieser Starttour hatte wohl nicht so recht gezündet. Lediglich drei Radler hatten sich, nebst Geopark-Führer und Berichterstatter, am Treffpunkt Nördlinger Rathaus eingefunden. Allen, die vielleicht die Idee hatten, aber sich an diesem Sonntagmorgen nicht aufraffen konnten, sei hiermit gesagt, dass sie wirklich etwas versäumt haben.

So verlief der Stadradeln-Auftakt in Nördlingen

Es ging auf schönen Wegen zunächst nach Maihingen, wo das Museum Kulturland Ries und die derzeit laufende Bienenausstellung besichtigt wurde. Danach über Heuberg, immer am Riesrand entlang, eine etwas steilere Rampe hinauf zur Simultankirche oberhalb von Ehingen am Ries. Nach einer kleinen Rast führte die Strecke nach Oettingen (Stadtrundfahrt mit anschließendem „Einkehrschwung“). Mit diesem Schwung ging es zurück nach Nördlingen, insgesamt 46 Kilometer standen dann abschließend auf dem Tacho. Markus Steinhöfer kümmerte sich beredt um seine Gäste und erzählte viel Bekanntes entlang der Strecke, wusste aber auch witzige und spannende, noch nicht gehörte Geschichten und Anekdoten zu den Sehenswürdigkeiten.

Diese Rieser Sehenswürdigkeiten sind die Intention, für welche die Tourist-Info Nördlingen drei Touren erarbeitet hat. Natürlich liegt der Stadt Nördlingen um Oberbürgermeister David Wittner sehr daran, bei der erstmaligen Teilnahme an der Aktion Stadtradeln eine führende Rolle zu spielen. Bis jetzt läuft die Sache nach Ansicht von Pressesprecher Rudi Scherer noch etwas schleppend. Zwar haben sich bisher 46 Teams mit hunderten Mitradlern angemeldet, doch lediglich 211 „Radelnde“ sind aktiv, also mit insgesamt knapp 5000 Kilometern dabei. Im Vergleich zu anderen, vergleichbaren, Städten in Schwaben muss die Riesmetropole noch aufholen: Stadtbergen verzeichnet (Stand: 4. Juli) 30000, Gersthofen 20000 und Neusäß sogar 33000 gefahrene Kilometer.

Das Ries biete viele schöne Ziele, meint Scherer: „Man kann mit dem Rad in die Biergärten in Stadt und Umgebung fahren, man kann Burgen besuchen oder die vielen Berge wie Wennen-, Rollen- oder Goldberg.“ Und es zählen natürlich auch die täglichen Fahrten in die Firma, ins Büro oder zum Einkaufen.

Oberbürgermeister David Wittner ruft zum Stadtradeln auf

„Jeder Kilometer ist wichtig, auch Kleinvieh macht Mist“, meint Rudi Scherer. Er und Oberbürgermeister David Wittner fordern alle Radbegeisterten nochmals auf, sich der Aktion anzuschließen und sich für ihre Stadt, ihre Region ins Zeug zu legen, sprich: auf den Sattel zu schwingen. Einundzwanzig Tage lang geht das Event, seit 4. Juli wird gezählt. Seitdem gilt es, möglichst viele Rad-Kilometer „auf die Uhr“ zu bringen und die Streckenlängen zu melden. Wer keinem Team angehört, kann gerne seine Kilometer an die Gruppe „Offenes Team – Nördlingen“ über die Homepage www.noerdlingen.de/stadtradeln melden. Radler, die keine Möglichkeit haben, sich online anzumelden, erhalten bei der Stadt Nördlingen einen Kilometererfassungsbogen, der händisch ausgefüllt und dann wieder abgegeben werden kann. Deshalb nochmals der Aufruf des OB an alle Nördlingerinnen und Nördlinger: „Radelt für Eure Stadt und radelt vor allem auch für Eure Gesundheit. Wir wollen mit bestem Beispiel vorangehen und uns nicht von anderen Schwabenstädten die sprichwörtliche Butter vom Brot nehmen bzw. das Radfahren erklären lassen.“

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