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Nördlingen

29.06.2017

Start frei für die Renndrohnen

Das „Team Nö“ (von links): Peter Steidle, Jean-Luc Meier, Michael Donauer, Noah Schramm, Jörg Bumba, Justin Meier und Peter Feldmeyer. Auf dem Bild fehlen Oliver Glossner, Sascha Gürtler und Annick Bumba.
Bild: Team Nördlingen

Am Wochenende messen sich auf dem Nördlinger Flugplatz Modellpiloten aus ganz Europa bei den sogenannten FPV Races. Die kleinen Quadcopter sind bis zu 150 km/h schnell.

Schon im vergangenen Jahr wagte eine kleine Gruppe der Nördlinger Modellflieger (FMG) einen ersten Versuch mit einer boomenden Trendsportart. FPV Race heißt das Zauberwort und bedeutet nichts anderes als rasante Hindernisflüge mit Quadrocoptern, im Volksmund Drohnen, mithilfe von Videobrillen. Die Veranstaltung kam 2016 bestens an und so gibt es unter dem Motto „Größer, spektakulärer, verrückter“ in den nächsten drei Tagen eine Neuauflage auf dem Flugplatz in Nördlingen, der eigens für dieses Event gechartert worden ist. „Es ist die größte Veranstaltung dieser Art in ganz Europa“, wirbt Peter Feldmeyer, einer der Organisatoren, beinahe überschwänglich dafür.

FPV Racer-Szenen haben sich in den vergangenen Jahren nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern vor allem auch in Belgien, Großbritannien und Holland gebildet. Insbesondere bei jüngeren Modellpiloten hat der Sport, der schnelles Reaktionsvermögen und flinke Finger an der Fernsteuerung erfordert, viele Freunde gefunden und so hat sich auch im Ries ein Ableger der Flugmodellgruppe, das „Team Nö“ gebildet. In Anspielung an die Stadtgeschichte hat es eine Sau als Maskottchen und tritt nun erstmals als alleiniger Race-Veranstalter in Erscheinung. 120 Einzelpiloten und 38 Teams aus ganz Europa werden auf dem Flugplatz erwartet. Das verspricht viel Arbeit.

Das Event beginnt am heutigen Freitag mit der technischen Abnahme (ab 15 Uhr) und dem Briefing der Piloten. Um 18 Uhr beginnen die ersten Teamrennen.

Trainingsläufe und Qualifying der Einzelstarter sind am Samstag ab neun Uhr vorgesehen, ein spektakuläres Showrennen beendet den Tag: Ab 19.30 Uhr tritt ein Race Kopter gegen diverse Supercars an, zum Beispiel einen Audi R8 Spider oder einen Lamborghini Aventador. Am Sonntagvormittag ist ein Freestyle Contest das erste Highlight, ehe ab 13 Uhr die Finals mit gleichzeitig bis zu acht Quadcoptern in einem Rennen beginnen. Die Siegerehrung ist für 16 Uhr geplant.

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