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Schulverband

09.02.2012

Stuttgart 21 lässt grüßen

Der mit der Planung beauftragte Architekt Wolfgang Obel (Donauwörth, hier bei einer anderen Veranstaltung) erläuterte den Verbandsmitgliedern in der Sitzung den Sachstand
Bild: Bild: Unflath /oh

Schulneubau: Naturschutzbehörde verlangt Gutachten über Juchtenkäfer, der bei Baumfällungen umgesiedelt werden müsste

Beim Oettinger Schulverband ging es am Mittwochabend einmal mehr um den geplanten Neubau der Grund- und Mittelschule, mit dem noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Am kommenden Montag, 13. Februar, findet um 19 Uhr in der Aula der Verbandsschule eine öffentliche Informationsveranstaltung, bei der sich alle Interessierten über das Großprojekt informieren können. Der mit der Planung beauftragte Architekt Wolfgang Obel (Donauwörth) erläuterte den Verbandsmitgliedern in der Sitzung den Sachstand und stellte für den Herbst dieses Jahres den Beginn der Rohbauarbeiten in Aussicht. Voraussetzung dafür sei allerdings die Zusage der Regierung von Schwaben als Schulaufsichtsbehörde für den sogenannten „vorzeitigen Baubeginn“. Dieser liegt noch nicht vor. Sollte die vorzeitige Baugenehmigung nicht erteilt werden, würde sich das Projekt um ein Jahr verzögern.

Im Zusammenhang mit dem Neubau der Schule, die direkt neben dem Gelände der jetzigen Verbandsschule entstehen soll, müssen eine Reihe von Bäumen weichen, was wiederum „Baumschützer“ auf den Plan gerufen hat. Zudem verlangt die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Donau-Ries ein Artenschutzgutachten, um zu untersuchen, ob in den Bäumen der „Juchtenkäfer“ vorkommt – Stuttgart 21 lässt grüßen. Bürgermeister Müller betonte, dass die Bäume auch dann gefällt würden, wenn diese Käferart zum Vorschein komme. Das Gutachten sei eben eine Auflage der Behörden. Bei manchen Verbandsmitgliedern löste dies einges Kopfschütteln aus. Vor allem deshalb, weil die Expertise 5500 Euro kostet und darüber hinaus auch noch der Käfer „umgesiedelt“ werden müsse, falls er entdeckt werde.

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