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Mobilfunk

19.11.2019

Suche nach Funkmast-Standort in Ehingen dauert an

In Ehingen am Ries dauert die Suche nach einem Standort für den Ausbau des Mobilfunk-Netzes an. (Archivfoto)
Foto: Jim Benninger

Rat und Telekom haben noch keine Lösung. Am 11. Dezember wird ein neuer Verbindungsmann im Gemeinderat sprechen.

Offensichtlich hat man aneinander vorbeigeredet. Wie Bürgermeister Erhard Michel bei der Gemeinderatssitzung unter Tagesordnungspunkt Sonstiges berichtete, hätte er beim Thema Funkmast-Standortsuche auf die Telekom gewartet und die Telekom sei ihrerseits davon ausgegangen, von der Gemeinde zu hören, ob der ursprünglich gedachte Standort beim Gemeindevereinszentrum die angestrebte Ideallösung sei. Erst auf Nachfrage habe die Telekom erklärt, so Bürgermeister Michel, dass Belzheim erst mit einem 40 Meter hohen Funkmast besser versorgt wäre.

Außerdem plane man auch, die Versorgung der Ortsteile Niederhofen und Erlbach mit zusätzlichen kleineren Masten optimieren zu können. In Anbetracht dessen, dass der Gemeinderat ohnehin nur ein begrenztes Mitspracherecht bei der Standortsuche habe, hat der Bürgermeister Erhard Michel den neuen Verbindungsmann des Betreibers für die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung am 11. Dezember eingeladen.

Dort können alle Interessierten auf den aktuellen Stand gebracht und im besten Fall Nägel mit Köpfen gemacht werden. Tenor: Auf ein paar Wochen hin oder her komme es jetzt auch nicht mehr an, Hauptsache sei die möglichst hohe Transparenz bei diesem für alle sensiblen Thema.

Steuern: Hebesätze blieben unverändert

Die Beschlussfassung der Hebesätze der Realsteuern für das Haushaltsjahr 2020 – die Gemeinde ist verpflichtet, diese Sätze alljährlich neu festzusetzen – war schnell erledigt. Man einigte sich darauf, die wie gehabt zu belassen.

Ein weiteres Thema war der bevorstehende Winterdienst. Dieser werde auch 2019/2020 von den beiden bewährten Kräften durchgeführt. Allerdings wiesen die Fahrer darauf hin, dass parkende Fahrzeuge (vor allem in der Ahorn- und Kastanienstraße) immer wieder ein effektives Räumen verhindern würden und dass, wenn das so weitergehe „dann eben dort nicht mehr geräumt werde“. Der Gemeinderat wollte das nicht so stehen lassen und einigte sich darauf, dass Bürgermeister Michel versicherungstechnisch klären solle, wer in solchen Fällen bei Schäden die Haftung übernehme. Und dass man mit Anliegern nochmals sprechen müsse, dass die Straßen so nicht zugeparkt werden dürften. Es wurde auch über Parkflächen als Ausweichmöglichkeit gesprochen. Bürgermeister Michel versprach, hier zeitnah Lösungen vorzuschlagen.

Bürgermeister Michel gab auch das Rechnungsergebnis bekannt. Die Gemeinde verfügte zum 31. Dezember über eine Rücklage von rund 1,2 Millionen Euro. Diese sei inzwischen könne. Wegen der Renovierungsarbeiten am Kindergarten und einiger anderer Vorhaben im Jahr 2019 sei auf sie schon wieder zurückgegriffen worden.

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