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Laub

07.08.2020

Tierische Sensation im Ries: Kuh bringt Drillinge zur Welt

Große Freude: Die drei Kälber sind nach ihrer Geburt wohlauf. Darüber sind auch die Enkelkinder Leni und Leonhard der Familie Schneid, die auf dem Eulenhof wohnt, sichtlich froh.
Bild: Michaela Becke

Plus Auf dem Eulenhof bei Laub gebärt eine Kuh Drillinge. Die Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis ist verschwindend gering. So geht es den Tieren jetzt.

Bei Hunden, Katzen und anderen Tieren ist es üblich, dass sie mehrere Babys auf einmal gebären. Für Kühe gilt das nicht: Oft kann es sogar tödlich enden, wenn eine Kuh gleich mehrere Kälber zur Welt bringt. Gerade deshalb war die Überraschung groß, als in Laub auf dem Hof der Familie Schneid eine Kuh Drillinge bekommen hat.

Michaela Becke ist die Tochter der Hofbesitzer. „Eigentlich haben wir eine Geburt erst in zwei Wochen erwartet“, sagt sie. Am Dienstag jedoch setzten bei der Mutterkuh auf der Weide plötzlich die Wehen ein. „Wir waren schon sehr überrascht, als es losging“, sagt Becke. Und die Überraschung wurde noch größer, als nach der Geburt des ersten die Hinterbeine zweier weiterer Kälber zum Vorschein kamen.

Äußerst geringe Wahrscheinlichkeit für eine Drillingsgeburt bei Kühen

Die Mutterkuh hatte im vergangenen Jahr Zwillinge geboren. Auch das ist eher ungewöhnlich, Drillinge aber sind bei Kühen extrem selten. Meistens bringt eine Kuh nur dann drei Kälber zur Welt, wenn sie künstlich befruchtet wurde. Auf dem Eulenhof wurden die Tiere jedoch auf natürliche Weise gezeugt, wie Becke sagt.

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Die Wahrscheinlichkeit für eine Drillingsgeburt bei Kühen liegt laut der bayerischen Anstalt für Landwirtschaft bei lediglich eins zu 14000.

Als die drei Kälber auf dem Eulenhof schließlich gesund und munter zur Welt kamen, und auch ihre Mutter die Geburt unbeschadet überstanden hatte, war die Erleichterung bei allen Beteiligten groß. „Wir sind wahnsinnig froh, dass alles so gut geklappt hat“, sagt Becke unserer Redaktion. Nach der Geburt sind die Jungtiere, zwei männlich und eines weiblich, noch zeitweise von ihrer Mutter getrennt; die nämlich produziert gerade noch wenig Milch.

Namen sollen erst noch gefunden werden

Zwei der Tiere seien schon sehr lebhaft, das dritte jedoch verhalte sich noch etwas zurückhaltender, sagt Becke. „Es ist noch etwas wacklig auf den Beinen, wie ein kleines Rehkitz.“ In etwa einer Woche soll es ein freudiges Wiedersehen der Kälber mit ihrer Mutter geben. In der Zwischenzeit werden die Tiere alle paar Stunden mit Milch aus der Flasche versorgt.

Namen haben die Drillinge noch keine. Die, sagt Becke, dürften die Enkel der Familie Schneid, die auf dem Eulenhof wohnt, Leonhard und Leni aussuchen. Bis es so weit ist, könnte es aber noch eine Weile dauern. So ein Name will schließlich gut überlegt sein.

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