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06.06.2009

Turbulentes Rennwochenende

In Gründau in Hessen fand der 4. Lauf zur deutschen Autocrossmeisterschaft statt. Sechs Piloten des MV Kesseltal waren am Start.

In der Klasse 1 der Serientourenwagen starteten Jürgen Fick aus Belzheim mit seinem Suzuki Swift sowie Bettina Litzl aus Mündling mit ihrem Peugeot 106 Xsi. Fick überschlug sich im zweiten Wertungslauf, sodass das Rennen für ihn beendet war. Ihm ist dabei nichts passiert. Bettina Litzl kam immer besser in Fahrt und konnte schließlich in der Klasse Platz 4 und im Finale Platz 10 belegen. In der Klasse 2 über 1400 ccm heizte Thorsten Schön (Unterglauheim) mit seinem Opel Calibra der Konkurrenz mächtig ein und fuhr den hervorragenden zweiten Gesamtplatz heraus. Im Finale konnte er ebenfalls mit einem sehr guten dritten Rang aufhorchen lassen. Nebenbei fuhr er sogar die schnellste Rundenzeit aller Serientourenwagen.

In der Klasse 3 der Soupertourenwagen konnten sich der Amerdinger Audi Quattro Pilot Andreas Fürst sowie Peter Lang aus Tapfheim sehr gut in Szene setzen. Vor allem Fürst trumpfte auf und fuhr das ganze Wochenende zusammen mit dem Österreicher Spitzenpilot Ignatz Schneider in einer anderen Liga. Diese beiden machten dann auch den Sieg untereinander aus, wobei Fürst nur knapp das Nachsehen hatte und in der Klasse sowie im Finale jeweils auf den zweiten Platz fuhr. Peter Lang aus Tapfheim konnte in der Klasse Platz 4 belegen, ehe er im Finale voll auf Angriff fuhr, jedoch nach einer strittigen Rennleiterentscheidung disqualifiziert wurde und fürs Finale keine Punkte erhielt. Er tuschierte bei einem Überholvorgang Stefan Hartmann aus Schlüchtern so unglücklich, dass dieser sich drehte, woraufhin die Rennleitung Lang disqualifizierte. In der Meisterschaft liegt Lang mit 112 Punkten nun auf Platz fünf und direkt dahinter Andreas Fürst mit 106 Punkten.

In der Klasse 5 der Spezialcrossfahrzeuge hatte Martin Fürst aus Amerdingen weniger Glück. Er hatte im Zeittraining Probleme mit der komplett asphaltierten Strecke und konnte keine gewertete Zeit einfahren, da er die Leitplanke kurz berührte. Dadurch war der Ölkühler defekt und somit fand der erste Wertungslauf ohne Fürst statt. Im zweiten und dritten Lauf konnte sich Fürst auf Platz fünf vorfahren, um im Finale als Vierter noch zu punkten. In der Meisterschaft liegt Martin Fürst nun mit 116 Punkten auf Platz sechs. (bsp)

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