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21.06.2009

Umgehung für Möttingen im Osten oder Westen

Möttingen (mia) - Weit über zwölftausend Fahrzeuge sind täglich auf der B25-Ortsdurchfahrt von Möttingen unterwegs. Und das zerschneidet den Ort. Über eine Umgehung im Osten oder Westen wird seit Langem nachgedacht. Am Dienstag, 23. Juni, wird nun die Machbarkeit der Trassen vorgestellt. Die Informationsveranstaltung der Gemeinde, mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg und dem Planungsbüro Steinbacher & Consult, in Halle 11 beginnt um 20 Uhr.

Keine Eile bei Entscheidung

Eine Eile zur Entscheidung gibt es allerdings noch nicht, betont Bürgermeister Erwin Seiler im Gespräch mit den Rieser Nachrichten. Die Umgehung sei noch nicht in den "vordringlichen Bedarfsplan" für Bundesstraßen aufgenommen worden. "Doch wir wollen vorbereitet sein und eine Situation wie zum Beispiel in Dinkelsbühl oder Höchstädt vermeiden", sagt Seiler. In den beiden Städten wird heftig über mögliche Trassenvarianten, die gebaut werden könnten, diskutiert.

Die mögliche Trasse im Osten von Möttingen führt von Kleinsorheim Richtung Lierheim, dann an der Kläranlage vorbei Richtung Gewerbegebiet und kehrt an der Enkinger Kreuzung auf die B25 zurück. Bei dieser Variante sei die Bahn zwei Mal mit Brücken zu überqueren, erläuterte Seiler bereits bei der Bürgerversammlung im Dezember.

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Die Umfahrung im Westen wäre mit 3,5 Kilometern zwar etwas länger, sei aber einfacher zu bauen. Die Trasse führt von Kleinsorheim Richtung Balgheim an der Siedlung vorbei, bei Ziswingen und Balgheim müssten Staats- und Kreisstraße überquert werden. An der Enkinger Kreuzung geht es wieder zurück zur bestehenden B25.

Obwohl es nur zwei Möglichkeiten für Möttingen gibt, wird die Meinung in der Bevölkerung nicht einhellig sein. "Ein Drittel ist für den Osten, ein Drittel für den Westen und ein Drittel für die Null-Variante", schätzt Seiler die Situation ein. Die "Null-Variante" ist die bestehende Ortsdurchfahrt.

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