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05.07.2010

Unermüdlich für die Gemeinde im Einsatz

Huisheim Ein auch in der Kommunalpolitik nicht alltägliches Dienstjubiläum konnte der Bürgermeister der Gemeinde Huisheim, Hermann Rupprecht, begehen: Seit 20 Jahren ist er der Bürgermeister der Gemeinde.

In einer kleinen Feierstunde würdigte der 2. Bürgermeister Josef Schneider im Beisein der Ehefrau des Jubilars das Wirken und die Verdienste von Rupprecht. Er dankte für 20 Jahre Dienst am Bürger und den unermüdlichen Einsatz im Dienste der Gemeinde.

Der Redner wies daraufhin, dass sich seit Dienstantritt am 1. Mai 1990 in der Kommune sehr viel geändert habe. Zusammen mit dem Gemeinderat habe Hermann Rupprecht in diesem Zeitraum die Verantwortung für ein Investitionsvolumen von knapp zwölf Millionen Euro getragen.

Blick für das Machbare

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Josef Schneider würdigte die Tatkraft sowie den Blick für das Machbare und dankte Rupprecht dafür, dass er nie finanzielle Abenteuer eingegangen sei. Dies habe immerhin dazu geführt, dass die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde 2009 und 2010 auf einen extrem niedrigen Stand zurückgeführt werden konnte, wie er seit Jahrzehnten nicht mehr zu verzeichnen war.

Auch zwei große Dorfjubiläen mit erheblichem organisatorischem Aufwand, die großen Anklang weit über die Ortsgrenzen hinaus fanden, fielen in die Dienstzeit Rupprechts: 1200 Jahre Gosheim und 850 Jahre Huisheim. Im Jahr 2003 konnte das 25-jährige Bestehen der politischen Gemeinde seit der Gebietsreform gefeiert werden.

Musikverein und Glocken

Hermann Rupprecht war es zu verdanken, dass 1995 der Musikverein gegründet wurde, der zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens geworden ist. Dass die St.-Vitus-Kirche in Huisheim vier neue Glocken erhalten hat, war nicht zuletzt auf die Bemühungen des Bürgermeisters zurückzuführen, sagte Schneider. Viele Ortsvereine wandten sich zur Feier ihrer Jubiläen immer wieder an den Bürgermeister, wobei er auch mehrfach als Schirmherr gefragt war.

Schneider gab einige Gedanken des Präsidenten des bayerischen Gemeindetages zum Amt des Bürgermeisters wieder. Dabei wurde angesprochen, dass dieses Amt stets einen unmittelbaren Bezug zu den Bürgern hat und mit entsprechender Verantwortung für die unmittelbare Daseinsvorsorge verbunden ist. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass dieser Posten ein besonders schweres Amt ist, weil ein Bürgermeister aus Sicht der Bürger immer im Dienst ist und oft auch an Wochenenden zur Verfügung stehen soll. Häufig habe hier das Familienleben hinten anzustehen. Hier bat Schneider insbesondere die Gattin des Jubilars, Brigitte Rupprecht, um Verständnis und Nachsicht.

Der 2. Bürgermeister wünschte Hermann Rupprecht auch im Namen des Gemeinderates und der gesamten Gemeinde für die Zukunft viel Gesundheit, eine gute Zusammenarbeit und weiteres erfolgreiches Wirken im Dienste der Bürger der Gemeinde Huisheim. (pm)

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