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Finanzen

26.02.2019

VG Oettingen: Mitgliedsgemeinden müssen mehr zahlen

Die Verwaltungsumlage für die sechs Mitgliedsgemeinden der VG Oettingen steigt.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Warum die Verwaltungsgemeinschaft Oettingen mehr Geld benötigt und welche Investitionen geplant sind

Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oettingen hat den Haushalt für das laufende Jahr ohne Gegenstimmen verabschiedet. Er umfasst ein Gesamtvolumen von 1,71 Millionen Euro. Auf den Verwaltungsetat entfallen 1,6 Millionen Euro, was eine Steigerung von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Vermögensteil schließt mit einer Summe von 68.500 Euro ab und liegt damit um 8100 Euro unter der Zahl von 2018. Weil der Finanzbedarf der VG nicht allein aus den laufenden Einnahmen gedeckt werden kann, steigt die Verwaltungsumlage für die sechs Mitgliedsgemeinden von 90,32 Euro auf nunmehr 100,32 Euro pro Einwohner.

Grund für die benötigten höheren Finanzmittel sind nach Angaben von VG-Kämmerin Birgitt Mayer um 2,84 Prozent steigende Personalkosten. Neben den üblichen tariflichen Anpassungen würden 2019 drei Auszubildende in der Verwaltung beschäftigt. Außerdem scheide ein Mitarbeiter des Standesamtes zum Jahresende aus mit der Folge, dass für die Nachfolgerin eine halbjährige Einarbeitungszeit nötig werde. Dadurch müsse die Stelle in dieser Zeit doppelt besetzt werden. Schulden hat die Verwaltungsgemeinschaft Oettingen keine. Verzichtet wird zudem auf eine Investitionsumlage für die Mitgliedskommunen.

VG benötigt eine neue Telefonanlage und einen neuen Server

Aus dem Vermögenshaushalt, der die anstehenden Investitionen enthält und für den das Geld aus den allgemeinen Rücklagen kommt, werden in diesem Jahr unter anderem folgende Anschaffungen finanziert: Erstellung eines Informationssicherheitkonzeptes in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Donau-Ries (10.000 Euro), neue Telefonanlage (12.000 Euro) und ein neuer Server für 35.000 Euro. Gekauft wird nach einem entsprechenden Beschluss die Telefonanlage bei der Firma Phone GmbH aus Augsburg. VG-Vorsitzender Karl Kolb bezeichnete diese Investition als notwendig. Es handle sich hier um „keinen Luxus“. Laut Geschäftsleiter Günther Schwab habe es dafür eine Ausschreibung gegeben. Unter vier Anbietern sei von dem Augsburger Unternehmen das wirtschaftlichste abgegeben worden.

Zur VG gehören neben der Stadt Oettingen die Gemeinden Auhausen, Ehingen, Hainsfarth, Megesheim und Munningen

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