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16.06.2009

Viel gelernt und den Pausenhof bereichert

Deiningen (pm) - Die Bearbeitung von Stein ist eines der ältesten Bauhandwerke der Welt. Der Deininger Steinmetzbetrieb Josef Wittner ermöglichte nun zwölf Mädchen und Buben der Volksschule Deiningen auf seinem Betriebsgelände nachhaltige Erfahrungen und Einblicke in das Kunsthandwerk, Steine zu bearbeiten. Er stellte im Rahmen eines Projektes zur vertieften Berufsorientierung Material, Werkzeuge und das notwendige Know-how zur Verfügung. Die entstandenen Kosten teilten sich die Agentur für Arbeit, die Gemeinde Deiningen sowie der Steinmetzbetrieb.

Die Schüler der 8. Klasse legten bei der Bearbeitung der Steine großes Geschick an den Tag. Unter fachkundiger Anleitung stellten sie eine ansehnliche Sitzgruppe her, die auf dem Pausenhof der Volksschule Deiningen aufgestellt wurde. Bürgermeister Stippler lobte in seiner Ansprache das Engagement der Schüler. Er stellte fest, dass die geschaffenen Kunstwerke nicht nur ein Zeichen der Vitalität der hiesigen Volksschule seien, sondern auch die Gemeinde Deiningen ein Stück attraktiver machen.

An zehn Nachmittagen waren sieben Steinquader unter Anleitung auf allen Seiten von den Schülern behauen und verziert worden. Hierzu wurden verschiedene Techniken angewendet, sowie unterschiedliche und bislang unbekannte Werkzeuge kamen zum Einsatz. "Schlag auf Schlag" kamen die Schüler der Vollendung ihres Werkstückes näher und erkannten, dass Beharrlichkeit und Ausdauer für einen erfolgreichen Abschluss unabdingbar sind. Zuletzt versahen sie ihr Werkstück noch mit den jeweiligen Namenskürzeln, wie dies bei Steinmetzen üblich ist. Mögen für einen späteren Betrachter auch diese Steine Ausweis des Fleißes und des Geschicks der Deininger Schüler sein.

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