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Interview

28.02.2019

Volleyballerin Steffi Stimpfle: 21 Jahre mit „Wiz“

Immer noch die Angreiferin für die wichtigen und wuchtigen Schläge: Steffi Stimpfle (im weißen Trikot) spielt seit 21 Jahren Spitzenvolleyball beim FSV Marktoffingen.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Plus Vor den entscheidenden Spielen in der Bayernliga spricht  die dienstälteste Marktoffingerin über die Veränderungen ihrer Sportart, das Saisonfinale – und ihren langjährigen Trainer.

Seit es Frauenvolleyball auf hohem Niveau beim FSV Marktoffingen gibt, ist Stefanie, besser Steffi Stimpfle dabei. Wir sprachen mit der 37-Jährigen, die in ihrer langen Karriere Höhen und Tiefen im Verein miterlebt hat.

Frau Stimpfle, gefühlt spielen Sie seit 20 Jahren in der ersten Mannschaft des FSV Marktoffingen Volleyball ...

Steffi Stimpfle: Ja, es ist tatsächlich meine 21. Saison bei den Damen 1.

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Wie hat sich in all den Jahren das Niveau des Frauenvolleyballs aus Ihrer Sicht verändert?

Stimpfle: Es hat sich einiges verändert. Vor allem hat sich durch die schnellere Spielweise das Niveau in allen Spielklassen erhöht.

Das heißt ja auch für Sie, dass Sie Ihren Stil immer wieder verändern, sich quasi mehrmals neuerfinden mussten ...

Stimpfle: Durch das temporeichere Spiel insgesamt wird auch auf meiner Position in der Mitte schneller gespielt. Für mich hieß das, über die Jahre hinweg auch meine eigene Spielweise diesen Veränderungen immer wieder neu anzupassen.

In all den Jahren haben Sie nur einen einzigen Trainer erlebt: Josef Wizinger. Hätten Sie sich nicht manchmal gewünscht, mal nach einer anderen Pfeife tanzen zu dürfen?

Stimpfle: Ja das stimmt. Jedoch hat „Wiz“, wie wir ihn alle nennen, durch sein Engagement und sein Wissen jährlich neue Spiel- und Übungsideen mitgebracht. Damit hat er unser Spiel immer auch den aktuellen Entwicklungen angepasst und es gibt nichts an ihm auszusetzen.

Was zeichnet den Übungsleiter und Coach Josef Wizinger aus?

Stimpfle: Wie bereits gesagt seine Einsatzbereitschaft und Wissbegier auf Neues.

Von Verletzungen weitgehend verschont geblieben

Sie selber werden im Laufe des Jahres 38 Jahre alt, für eine gelenkintensive Sportart wie Volleyball ein - mit Verlaub - fast schon biblisches Alter. Wie haben Sie es geschafft, sich all die Jahre fit zu halten?

Stimpfle: Gott sei Dank bin ich während meiner Volleyball-Laufbahn von größeren Verletzungen verschont geblieben. Natürlich muss man durch hartes, regelmäßiges Training etwas für seine Fitness tun.

Ihre jüngeren Schwestern haben ihre aktiven Karrieren in der ersten Mannschaft bereits beendet, Maresa hat zuletzt in Vertretung von Josef Wizinger ihre Premiere als Cheftrainerin gefeiert. Können Sie sich das zu gegebener Zeit auch vorstellen?

Stimpfle: Ja irgendwann schon, doch solange ich selber aktiv bin, fehlt mir die Zeit dazu.

Das FSV-Team hat nach wie vor Chancen auf die Rückkehr in die Regionalliga, wobei der Spielplan Ihnen den Traum eines jeden Sportlers beschert: drei Endspiele gegen die direkten Meisterschaftskonkurrenten. Was überwiegt bei Ihnen: Vorfreude oder Nervosität?

Stimpfle: Vorfreude, denn die letzten drei Spiele sind für uns tatsächlich wie Endspiele und wir haben nichts zu verlieren.

Ihr Tipp für das letzte Heimspiel am kommenden Samstag gegen Gotteszell und Ihr Wunsch an die treue FSV-Fangemeinde?

Stimpfle: Am Samstag gilt es eine wirklich „harte Nuss“ zu knacken, doch es ist alles möglich. Wünschen würde ich mir, dass uns die FSV-Fans trotz Fasching in der Halle tatkräftig anfeuern und uns unterstützen.

Zur Person: Steffi Stimpfle, Jahrgang 1981, geboren und aufgewachsen in Minderoffingen. Gelernte Krankenschwester, arbeitet jetzt als Arzthelferin. Spielt Volleyball seit dem zehnten Lebensjahr. Stammposition: Mittelangreiferin. Größte Erfolge: Aufstieg in die Bayernliga und dann in die Regionalliga.

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