Konzert

17.12.2016

Von Klein bis Groß

Zum gemeinsamen Schlusslied versammelte Christian Möwes alle Teilnehmer am Adventskonzert der Rieser Musikschule in der Kapelle des Tagungshauses zum Schlusslied „O du fröhliche Weihnachtszeit!“
Bild: Ernst Mayer

Zahlreiche Ensembles der Rieser Musikschule musizierten für ihre Gäste in Reimlingen

Für die Schüler der Rieser Musikschule und ihre Eltern ist es jedes Jahr ein schönes Ereignis, sich gemeinsam musikalisch auf Weihnachten einzustimmen, – und das wieder einmal in der stimmungsvollen Atmosphäre der barock ausgestalteten Kapelle des Tagungshauses Reimlingen. Mehrere Ensembles gaben Gelegenheit, dass viele Kinder teilnehmen konnten und die ganze Instrumentenpalette der Musikschule berücksichtigt wurde.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Es begann mit den Blechbläsern von Rainer Brauneis, die mit einer froh gestimmtem „Intrade“ das Konzert einleiteten. Die Kinder der Singklasse von Barbara Lechner, die nun schon in einem zweiten Schuljahr die Musikschule mit Gesang bereichern, erhielten für ihren beherzten Auftritt mit zwei alpenländischen Adventsliedern und Volker Rosins Lied vom „Winterfest“ kräftigen Beifall. Kurt Moll begleitete sie mit dem Klavier. Die beiden von Elke Moll geleiteten Blockflötenensembles „Pfiffikus“ – das sind die Jüngeren – und die fortgeschrittenen „Flötentöne“ traten gemeinsam auf mit „In dulci jubilo“ auf und einzeln mit drei traditionellen Weihnachtsliedern. Die „Peanuts“, wie Christian Möwes sein Querflötenensemble nennt, spielten „Little Drummerboy“ und „Feliz Navidad“, recht anspruchsvolle Stücke.

Wladimir Dederers Akkordeon-Ensemble präsentierte ehrfurchtslos zwei Stücke alter Meister – den chinesischen Tanz aus der „Nussknackersuite“ von Tschaikowsky und den Satz vom Winter aus den „Jahreszeiten“ von A. Vivaldi – und bewies, dass auch diese Instrumente solchen Anforderungen gewachsen sind.

Dann erklommen die kleinen Geigerlein des A-Orchesters das Podium. Mit ihrer Lehrerin Martina Rube spielten sie blitzsauber die Lieder vom „Weihnachtsmann“ und dem „Schneeflöckchen“, bevor das B-Orchester der schon weiter Fortgeschrittenen hinzutrat und zwei Bearbeitungen englischer Lieder darbot. Schließlich kamen noch die „alten Hasen“ des C-Orchesters dazu, die von Alexander Rube, dem Cello-Lehrer, betreut werden. Alle Streicher zusammen bevölkerten nun den Chorraum mit dem Adventslied „Vom Himmel hoch da komm ich her“, dabei auch die zweite Cello-Lehrerin Annegret Keller, Geigen- und Hornlehrerin Julia Rabel und Annette Genck, die in Vertretung derzeit die Musikschule leitet. Ihr und den Lehrkräften dankte Ernst Mayer, der Geschäftsführer der Musikschule, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der schulleiterlosen Zeit. Zum gemeinsamen freudigen Abschluss versammelte Christian Möwes alle Teilnehmer im dafür fast zu kleinen Altarraum für das Lied, das die einträchtige Hoffnung auf ein friedliches Christfest ausdrückt: „O du fröhliche Weihnachtszeit!“. (emy)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren