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Jubiläum

10.06.2013

Vor 150 Jahren Gas gegeben

Festlich zum Diner eingedeckt war der Nördlinger Stadtsaal Klösterle am Freitagabend anlässlich der Feier zum 150. Jubiläum der Gasversorgung Nördlingens.

Festakt von Erdgas Schwaben

Nördlingen Was heute in aller Munde ist, wurde in Nördlingen schon im Jahr 1863 vollzogen: Eine Energiewende – Ölfunzeln in den Gassen wurden durch Gaslampen ersetzt. Die Inbetriebnahme des Gaswerks sorgte nicht nur für ein „gar viel schöneres Licht“ und angenehmere Energieversorgung der Haushalte - Oberbürgermeister Hermann Faul stellte diesen Schritt in seiner Rede zum Festakt der Erdgas Schwaben im Klösterle-Saal als Teil eines Entwicklungsschubes der Stadt dar, so wie der 14 Jahre zuvor erfolgte Anschluss an die Eisenbahn.

Faul leitete in seiner Chronik der Gasversorgung auf die in seinen Augen gute und nachhaltige Partnerschaft mit Erdgas Schwaben über. „Es gibt keine Streitereien über die in der Marktwirtschaft üblichen Preis- und Machtkämpfe“, so Faul. Auch das im letzten Jahr etablierte Klimaschutzkonzept werde von der Erdgas Schwaben mit begleitet - immerhin gehe es dabei um eine Reduzierung des Energieverbrauchs. Klaus-Peter Dietmayer, Geschäftsführer der Erdgas Schwaben, erklärte in seiner Festrede, dass im Rahmen der Energiewende der Absatz von möglichst viel Gas nicht mehr vorrangiges unternehmerisches Ziel sein könne, möglichst viel zu verkaufen, sondern die Partnerschaft der Kunden zu erhalten, indem man spürbar an der Energiewende und damit effektiverem und reduziertem Einsatz von Energieträgern mitwirke.

OB Faul bestätigte, dass die Mitarbeiter von Erdgas Schwaben stets von sich aus auf die Stadt zukommen, um auf Energiesparpotentiale hinzuweisen. „Wer tut das noch?“, stellte Faul in den Raum. Darüber hinaus sei Erdgas Schwaben ein Wirtschaftsfaktor für Nördlingen, schaffe Arbeitsplätze, zahle Gewerbesteuer und schultere als Sponsor so manche Großveranstaltung.

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Klaus-Peter Dietmayer ging konkret auf die Energiewende ein: Zehn Millionen Euro investiere Erdgas Schwaben jährlich in erneuerbare Energien. Mit als Erste habe man auf erneuerbares Gas, also Biogas, gesetzt; so habe Nördlingen eine der ersten Biogastankstellen Schwabens bekommen.

Schließlich machte Dietmayer der Stadt ein Geburtstagsgeschenk: 13 weitere historische Gaslaternen, die am historischen Rundgang sowie an Deininger und Reimlinger Mauer aufgestellt werden. Ursprünglich war der frühere CSU Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Georg Schmid, als Festredner zum Thema Energie vorgesehen; dieser Programmpunkt enfiel.

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