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Wahlkampf in Nördlingen: Den Ton bestimmt die Kandidaten

Wahlkampf in Nördlingen: Den Ton bestimmt die Kandidaten
Kommentar Von Martina Bachmann
09.02.2019

Mit David Wittner (PWG) und Steffen Höhn (CSU) haben die Nördlinger bereits eine Wahl im eigentlichen Sinn, meint Martina Bachmann.

Es ist noch über ein Jahr hin, bis die Nördlinger bei der Kommunalwahl ihre Kreuzchen machen dürfen – und damit auch bestimmen, wie der neue Oberbürgermeister heißen wird. Dass es mit David Wittner (PWG) und Steffen Höhn (CSU) jetzt bereits zwei Bewerber für dieses Amt gibt, ist gut. Denn damit gibt es eine Wahl im eigentlichen Sinn.

Steffen Höhn ist es am Donnerstagabend mit einer bemerkenswerten Offenheit gelungen, den Besuchern des CSU-Neujahrsempfangs ein Bild von sich zu vermitteln. Er hat viel über Persönliches gesprochen, über sein Leben und über seine Werte. Das war für die Phase des gegenseitigen „Beschnupperns“ richtig und wichtig. In Zukunft wird es aber darum gehen, die Menschen mit den eigenen Argumenten zu überzeugen. Sicherlich ist eine Oberbürgermeister-Wahl immer eine Persönlichkeitswahl. Sie sollte aber auch ein Wettkampf um die besten Ideen für die Zukunft dieser schönen Stadt sein.

In welchem Ton dieser Wahlkampf in den nächsten Monaten geführt wird, kann maßgeblich von den Kandidaten bestimmt werden. Sicherlich muss über Themen hart debattiert, ja auch gestritten werden. Schließlich geht es um nichts weniger als das Umfeld, in dem die Menschen in Nördlingen in den nächsten Jahren leben. Das Hallenbad, bezahlbarer Wohnraum, der Verkehr – all das muss angepackt, ausdiskutiert und abgearbeitet werden. Im Wettstreit um die Gunst des Wählers darf es durchaus auch einmal rauer zugehen, darf man sich mal in die Haare kriegen, darf man auf den anderen wütend sein.

Doch Nördlingen ist eine Stadt, in der man sich oft am nächsten Tag wieder über den Weg läuft. Und dann sollte man sich begegnen können, ohne die Straßenseite zu wechseln.

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