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13.07.2010

Waldbrandgefahr bleibt hoch

Nördlingen Die Waldbrandgefahr in Bayern, vor allem in dessen Mitte, ist derzeit aufgrund der heißen Temperaturen von teilweise über 30 Grad Celsius sehr hoch, so auch eine Pressemitteilung der Regierung von Schwaben. Diese ordnete darum zusätzlich Luftbeobachtung als eine Möglichkeit der Vorbeugung an.

Ist der Waldbrandindex nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes Weihenstephan im südlichen und nördlichen Bayern vor allem im mittleren Gefahrenbereich angelangt, so liegt er im zentralen Freistaat und damit auch im nördlichen Schwaben mit den Stufen drei bis vier doch ziemlich hoch. In Gegenden wie dem angrenzenden Jura ist er sogar bei Höchststufe fünf angelangt.

Spezialisierte Piloten

Speziell ausgebildete Luftbeobachter und Piloten der Luftrettungsstaffel Bayern und der Regierung von Schwaben werden darum in den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen, Günzburg, Augsburg und Aichach-Friedberg in den Nachmittagsstunden, also den höchsten Gefährdungszeiten, nach Brandherden Ausschau halten. Für das Donau-Ries steigen die kleinen Maschinen vom Genderkinger Flugplatz auf. Die Kosten der Maßnahme trägt der Freistaat Bayern.

Waldbrandgefahr bleibt hoch

Maßnahme habe sich bewährt

Die vorbeugende Beobachtung aus der Luft habe sich bewährt, so die Regierung, konnten durch sie in den vergangenen Jahren in Schwaben doch einige Waldbrände frühzeitig entdeckt und gelöscht werden.

Die Maßnahme geschieht im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen. Um regionale Details für das Ries zu erfahren, sprachen die Rieser Nachrichten über das brisante Thema mit Forstoberamtsrat Konrad Hornung vom Nördlinger AELF (siehe "Nachgefragt").

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