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Warum alles in den Juli packen?

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Kommentar Von Martina Bachmann
27.07.2019

Das Cittaslow-Festival zeigt doch, dass Veranstaltungen auch im August erfolgreich sein können, meint RN-Redaktionsleiterin Martina Bachmann

Puh, fast geschafft. Nur noch wenige Tage, dann ist der Juli 2019 endlich vorbei. Und damit auch die wohl stressigste Zeit im gesamten Jahr. Einst war das der Dezember, als noch eine Weihnachtsfeier die nächste jagte, schnell noch Entscheidungen vor Jahresende gefällt werden mussten. Doch der Juli hat längst aufgeholt, nein den Dezember sogar noch überholt: Feste, Konzerte, Theateraufführungen, Schulabschlüsse, politische Entscheidungen vor der Sommerpause – alles geschieht in diesem Monat, alles muss noch vor August erledigt sein. Im Ries und drumherum war an den vergangenen Wochenende so viel geboten, dass man sich kaum für eine Veranstaltung entscheiden konnte. Und was kommt jetzt?

Viele Familien verreisen mittlerweile schon in den Pfingstferien, da ist es noch erträglich an den Badeorten am Mittelmeer – und oft auch noch günstiger als zur Hauptsaison im August. Und mal ehrlich: Wer will schon in langen Auto-Lkw-Kolonnen über den Brenner schleichen, wenn die Gluthitze schon vor der eigenen Haustür kaum zu ertragen ist? Also lieber Urlaub daheim, auf dem Balkon, der Terrasse, im Freibad oder am Baggersee. Eine kleine Wanderung oder eine Radtour kann man auch in Nordschwaben wunderbar unternehmen.

Der Blick in den Kalender der RN-Redaktion zeigt allerdings: Für den Zeitvertreib am Wochenende brechen vergleichsweise magere Zeiten an. Der Altstadtflohmarkt in Nördlingen steht unter anderem am 3. August an, Summer in the City in Oettingen ab dem 10. Mai – die Zahl der Veranstaltung fällt im Vergleich zum Juli aber ab.

Dabei zeigt doch das Cittaslow-Festival immer wieder, dass auch Mitte August Menschenmassen in der Region vorhanden sind...

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