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Warum kleine Läden vor Ort wichtig sind

Kommentar Von Anja Ringel
12.09.2019

Dorfläden und kleine Supermärkte sind wichtig für die Gemeinden, schreibt Anja Ringel in ihrem Kommentar

Schnell in den Supermarkt laufen und für das Frühstück Semmeln, Milch oder Joghurt kaufen: Das ist in vielen kleineren Orten nicht mehr möglich. Immer mehr Tante-Emma-Läden und Dorfläden auf dem Land schließen oder kämpfen ums Überleben. Dabei sind sie für die Gemeinden wichtig.

Sie stellen zunächst einmal die Nahversorgung sicher. Vor allem für ältere oder kranke Menschen, die nicht mal eben mit dem Auto oder Fahrrad in den nächsten Ort fahren und dort einkaufen können. Kinder können außerdem auf dem Weg zur Schule noch schnell ein Heft oder einen Stift besorgen und lernen so, selbstständig einzukaufen. Zudem verkaufen Dorfläden oft regionale Produkte und unterstützen so die lokale Landwirtschaft.

Ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft

Läden auf dem Land sind aber nicht nur wegen der Nahversorgung wichtig. Sie sind ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Ein Ort, an dem Neuigkeiten ausgetauscht und Pläne geschmiedet werden. Ein Ort, der das Zusammengehörigkeitsgefühl stärkt.

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Jeder sollte sich deshalb beim Wocheneinkauf überlegen, ob man zum Discounter oder nächstgrößeren Supermarkt fährt, oder ob es die Produkte nicht auch direkt vor Ort gibt. Denn ohne Nahversorger vor Ort wird es irgendwann nur noch Fahrgemeinschaften zum nächsten Bäcker oder Tante-Emma-Laden geben, um die Semmeln für das Frühstück zu kaufen.

In Deiningen schließt ein kleiner Supermarkt. Mehr zum Thema lesen Sie hier: Bald gibt es keine frischen Brezen mehr

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