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17.07.2010

Wasserwirtschaftsamt lässt Zuschüsse sprudeln

Möttingen/Bissingen Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth kann drei größere Abwasserprojekte in den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen a. d. Donau fördern. Dazu hat der Freistaat Bayern jetzt 1,7 Millionen Euro freigegeben.

Die Zuschüsse werden an drei Gemeinden weitergereicht, die Bauträger der Maßnahmen sind. Größtenteils geht es um den Anschluss von bisher nicht ausreichend erschlossenen Ortsteilen an das zentrale Kanalnetz mit gut funktionierenden Kläranlagen. Die Gemeinden investieren insgesamt rund 4,87 Millionen Euro.

Im Einzelnen sind dies die Gemeinde Möttingen im Landkreis Donau-Ries für den Anschluss des Gemeindeteiles Enkingen an die Kläranlage Möttingen. Die Maßnahme ist bereits seit Oktober 2009 in Betrieb. Die Gemeinde Tapfheim erhält 620 000 Euro für den Anschluss des Gemeindeteiles Rettingen mit Birkschwaige, Hoserschwaige, Hubelschwaige, Rothahnenschwaige und Bäldleschwaige an die sehr gut arbeitende Kläranlage Tapfheim. Die Gemeinde Tapfheim hatte sich nach einer Bürgerbefragung auf Wunsch der Bürger für den Anschluss von Rettingen entschieden. Das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth unterstützt die Maßnahme, da durch den hohen Grundwasserstand eine ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung auf andere Art nur schwierig und kostenintensiv zu gewährleisten wäre.

Der Markt Bissingen erhält 817 000 Euro für den Bau der Ortskanalisationen in Leiheim, Oberringingen und Zoltingen.

Wasserwirtschaftsamt lässt Zuschüsse sprudeln

Der Markt Bissingen hat entsprechend seinem Gesamtkonzept damit fast alle Gemeindeteile im Oberen Kesseltal in vorbildlicher Weise zentral entsorgt.

Insgesamt ist festzustellen, dass die Gemeinden in den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen in den letzten Jahren ihre Aufgaben bezüglich einer zeitgemäßen Abwasserbeseitigung größtenteils erledigt haben. So sind bei insgesamt 71 Gemeinden aktuell nur noch 10 förderfähige Maßnahmen beim Wasserwirtschaftsamt Donauwörth angemeldet. Dies zeigt, dass ein hoher Standard bei der Abwasserentsorgung in den vergangenen Jahrzehnten erreicht werden konnte, heißt es vonseiten des Wasserwirtschaftsamtes in Donauwörth. (RN)

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