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Weihnachten: Bloß keine Geschenke

Christof Paulus
Kommentar Von Christof Paulus
14.12.2020

Am Mittwoch schließen die Geschäfte. Viele stehen vor dem Problem: Wie sollen sie bis Weihnachten noch Geschenke besorgen? Die Lösung ist einfach – gar nicht.

Vorab: Für den Handel ist das laufende Jahr im Weihnachtsgeschäft noch dramatischer geworden. Ausgerechnet jetzt müssen die Geschäfte schließen, die lukrative letzte Adventswoche fällt einfach aus. Das trifft die Händler wie ein Schlag. Doch für Kunden sollte das gar kein Problem sein. Weihnachten 2020 geht auch einmal ohne Geschenke. Jetzt darauf zu verzichten, noch eilig etwas für unterm Baum zu besorgen, ist aus jeder Perspektive die richtige Entscheidung.

Man tut sich selbst Gutes: So oft wie möglich zu Hause zu bleiben, verringert das Risiko enorm, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Dass ein Weihnachtsgeschenk pünktlich an Heiligabend parat liegt, ist kein Naturgesetz. Geschenke lassen sich nachkaufen, wenn die Geschäfte wieder geöffnet haben. Das tut dann dem Handel gut – indem all das, was sonst jetzt bei Amazon bestellt würde, 2021 nachträglich im Laden gekauft wird. Und wer den Handel unterstützt, tut auch den Innenstädten etwas Gutes.

Lieber Spenden statt Panikkäufe im Corona-Winter

Geschenkeprofis, die schon lange ihre Einkäufe erledigt haben, müssen jetzt freilich nichts wegwerfen. Die vielen anderen, die sich auf die letzten Tage vor Weihnachten verlassen haben, sollten ihr Geld heuer lieber sparen. Oder denen zugutekommen lassen, die sich in der Pandemie unsere Unterstützung verdient haben: Pflegedienste oder die Kartei der Not freuen sich über eine Spende.

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