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Siedlungsentwicklung

10.12.2016

Weniger Leerstand und Brachflächen

Projekt startet mit 17 Beteiligten in die zweite Phase

Im Rahmen des Konversionsmanagements unterstützt der Landkreis Donau-Ries mit einem Projekt Kommunen bei ihrer Innenentwicklung. Nach dem Abschluss der Pilotphase im Mai 2016 wird nun eine zweite Projektphase gestartet. Zahlreiche Kommunen haben sich für ein erneutes Flächenmanagement ausgesprochen.

Das Projekt „Flächenmanagement 2.0“ im Landkreis Donau-Ries befindet sich derzeit in der intensiven Planungsphase. Dabei sollen die teilnehmenden Kommunen beim Thema „Siedlungsentwicklung“ intensiv bei der Reaktivierung und Umnutzung ihrer innerörtlichen Baulücken und Leerstände unterstützt werden. Die fachliche Begleitung für die zweite Projektphase übernimmt das Planungsbüro Baader Konzept aus Gunzenhausen. Konversionsmanagerin Barbara Wunder freut sich, „dass wir die Firma Baader Konzept ein zweites Mal gewinnen konnten, nachdem die Zusammenarbeit während der ersten Pilotphase sehr produktiv und erfolgreich war.“

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase und der durchweg positiven Resonanz der Kommunen wurde der Ruf nach einer zweiten Projektphase laut. Nun beteiligen sich insgesamt 17 Kommunen aus dem gesamten Landkreis sowie drei Verwaltungsgemeinschaften. Mit den Städten und Gemeinden Asbach-Bäumenheim, Auhausen, Buchdorf, Daiting, Deiningen, Fünfstetten, Holzheim, Kaisheim, Maihingen, Marktoffingen, Monheim, Munningen, Niederschönenfeld, Nördlingen, Reimlingen, Rögling und Wallerstein sowie den drei Verwaltungsgemeinschaften Rain, Oettingen und Ries machen diesmal etwa die Hälfte aller Kommunen mit. Landrat Stefan Rößle sieht die Arbeit der ersten Pilotphase damit bestätigt: „Das sich so viele Kommunen um die Entwicklung ihrer Ortskerne kümmern ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft und trägt diesem zentralen Thema der ländlichen Entwicklung Rechnung.“

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In einem ersten Treffen mit allen Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften wird das Projekt Anfang 2017 offiziell gestartet. Schon jetzt wird das Projekt intensiv zusammen mit der Firma Baader Konzept geplant. Am Anfang stehen vor allem die Schulung der Flächenmanagementdatenbank des Landesamtes für Umwelt und die Schulung der Innenentwicklungslotsen der Kommunen im Mittelpunkt.

In den weiteren Treffen werden aktuelle Bedürfnisse besprochen und fachliche Impulse zur Innenentwicklung gegeben. Zusätzlich wird ein Vermarktungsworkshop für alle Kommunen angeboten, um die Leerstände und Brachflächen effektiv zu vermarkten und damit zu reaktivieren. (pm)

zum Konversionsmanagement beantwortet Barbara Wunder unter der Telefonnummer 09 06/74 - 305 oder unter barbara.wunder@donauries.bayern.

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