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Bildung

12.10.2017

Wenn Schüler mit der Heimatzeitung lernen

Diese Lehrkräfte aus Nordschwaben und dem angrenzenden Oberbayern nehmen mit ihren Klassen an dem ZISCH-Projekt der Augsburger Allgemeinen teil.
Bild: Fabian Kluge

Kinder und Jugendliche blicken mit ZISCH in den Redaktionsalltag. Wie Lehrer noch an dem Projekt teilnehmen können.

Welche Quellen sind bei einer Recherche verlässlich? In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, zwischen Fakten und Falschmeldungen zu unterscheiden, hat diese Frage eine große Bedeutung. Unter anderem damit beschäftigt sich das Projekt „Zeitung in der Schule“ (ZISCH) der Augsburger Allgemeinen. Die Teilnehmer erhalten mehrere Wochen lang einen Klassensatz ihrer Heimatzeitung. Mit diesem erarbeiten die Schüler, wie die Tageszeitung aufgebaut ist und welche Textsorten sie enthält.

ZISCH wird sowohl in den dritten und vierten, als auch in den siebten bis zehnten Klassen angeboten und hilft, die Lese- und Medienkompetenz der Schüler zu verbessern. Dabei stehen den Lehrern zahlreiche Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Diese behandeln in den unteren Klassenstufen unter anderem die Fragen, wie eine Zeitung überhaupt entsteht. wie ein Redaktionsalltag aussieht, aber auch wie man Falschmeldungen (neuerdings auch Fake News genannt) enttarnen kann.

Die Siebt- bis Zehntklässler beschäftigen sich beispielsweise mit den unterschiedlichen journalistischen Darstellungsformen und dem kritischen Umgang mit Nachrichten aus dem Netz. Da die Kinder und Jugendlichen immer mehr Zeit im Internet verbringen, bietet die Augsburger Allgemeine den Klassen zudem freien Zugang zur Internetseite, dem E-Paper und der Kompaktausgabe am Abend an. Bei einer Infoveranstaltung in Donauwörth waren Lehrkräfte aus Nordschwaben und dem angrenzenden Oberbayern vor Ort, die bereits seit Jahren an dem Projekt teilnehmen. Eine davon ist Doris Glötzl von der Privaten Wirtschaftsschule in Donauwörth, die die Vorteile von ZISCH erklärt: „Das Projekt ist eine große Chance für Schüler, mit der Zeitung in Kontakt zu kommen. Viele blättern – wenn überhaupt – viel zu schnell durch. Deshalb benötigen sie eine Anleitung, sich intensiv mit den Texten auseinanderzusetzen.“ Die Lehrerin selbst macht bereits seit über zehn Jahren bei ZISCH mit: „Ich hatte viele Schüler, die von sich aus noch einmal an dem Projekt teilnehmen wollten. Die Materialien zu den unterschiedlichen Textsorten verwende ich zudem für Schulaufgaben.“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Während des Projekts steht den Teilnehmern auch die jeweilige Lokalredaktion bei Fragen zur Verfügung. Die höheren Jahrgangsstufen können zudem das Medienhaus in Augsburg besichtigen. Wenn sich weitere Lehrer für ZISCH interessieren, können sie sich noch mit ihrer Klasse anmelden.

Infos und Lehrmaterialien zum Projekt unter www.augsburger-allgemeine.de/zisch

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