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Zuckerguss

20.11.2017

Wenn der Backofen nach Advent duftet

Margit Weber aus Holheim zeigt ihr Weihnachtsbüchlein.
Bild: Philipp Wehrmann

Das Rezept für einen Nuss-Nougat-Gugelhupf von Margit Weber aus Holheim hat es in unser Backmagazin geschafft.

Mit einem kleinen beigen Büchlein in der Hand kommt Margit Weber aus der Küche zurück in ihr Wohnzimmer. „Darin sammle ich meine Backrezepte für die Weihnachtszeit“, sagt sie. Ihre Notizen darin hat sie handschriftlich verfasst und daneben Bilder der fertigen Plätzchen und Kuchen eingeklebt. Sie blättert es durch und bleibt bei den Mandelsternen stehen. Rechts davon ist ein sternförmiges Plätzchen zu sehen. Die Zacken sind mit Schokolade überzogen, in der Mitte hat sie gehackte Mandeln über die Kirschkonfitüre gestreut.

„Ich probiere oft Rezepte aus Zeitschriften aus – was gut ist, kommt in meinen Ordner, was mir nicht gefällt, kommt weg“, sagt die Hobbybäckerin. Besonders gerne liest sie den Zuckerguss, das Backmagazin unserer Zeitung. Hin und wieder schickt sie ihre Lieblingsrezepte an die Zeitschrift. Fünf mal hat die Jury ihre Rezepte schon ausgewählt und im Zuckerguss veröffentlicht. In der aktuellen Ausgabe „Himmlische Backideen“ wurde ihr Rezept für den Nuss-Nougat-Gugelhupf verwendet.

In ihrer Jugend habe sie zunächst ihrer Mutter über die Schulter geschaut und geholfen, dann selbst angefangen zu backen, erzählt sie. Doch nicht nur in der Freizeit backt sie gerne. Margit Weber arbeitet im Kindergarten Pusteblume in Möttingen. „Demnächst backen wir zusammen Plätzchen. Am ersten Tag zubereiten, am nächsten Tag dekorieren“, sagt sie – das sei natürlich ein Höhepunkt im Kindergartenjahr. Am liebsten mögen die Kinder Plätzchen mit Streuseln, eben alles was bunt ist, sagt sie.

Die Eier, die sie in der Küche verwendet, legen sogar die eigenen Hühner. Sie und ihr Ehemann, Willi Weber, halten freilaufende Hühner. „Das schmeckt man auch beim Kuchen“, sagt er. Und die Backkünste seiner Frau seien natürlich auch hervorragend. Einzig und allein der Lärmpegel beim Backen sei etwas anstrengend. „Wenn ich das Handrührgerät höre, flüchte ich aus der Küche“, scherzt er. Dabei sei er als Metaller eine laute Geräuschkulisse gewohnt.

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