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29.06.2009

Wird Großkino doch noch gebaut?

Nördlingen (hum) - "Wir wollen nach wie vor den Gedanken der Stadt an einen Freizeitpark am Luntenbuck aufnehmen", sagt Willi Reiss, einer der Investoren, die dafür in Frage kommen. Reiss ist der ehemalige Betreiber des Nördlinger Kinos, das er wiederum an Johannes Böhm und dessen Geschäftspartnerin Silke Hüttmann veräußert hat. Alle zusammen wollen sie das neue Großkino mit weiteren Freizeitangeboten am Nördlinger Luntenbuck realisieren. Dabei gibt es laut Reiss eine klare Aufteilung: Böhm und Hüttmann bauen und betreiben das Kino, er selbst wäre Investor für die Gastronomie, die aber nicht von ihm selbst betrieben werden soll.

Dazu ist er in Verhandlungen mit mehreren Systemgastronomen, sprich Ketten. Am weitesten seien die Gespräche mit Burger King gediehen: "Hier haben wir uns schon über Grundsätzliches geeinigt, zum Beispiel, dass es einen Drive-in und eine bestimmte Anzahl von Stellplätzen geben muss."

Reiss hat aber, was die Gastronomie betrifft, noch Weiteres vor: So könne er sich vorstellen, an das Burger King-Restaurant ein Café anzugliedern. Denkbar wäre auch eine Bowlingbahn im Keller des Gebäudes. "Dazu stelle ich gerade eine Wirtschaftlichkeitsberechnung an", so Reiss gegenüber den RN. Generell soll die Anlage nach den augenblicklichen Vorstellungen dreigeteilt sein: Burger King mit Café oder Bowlingbahn, Kinogebäude mit integrierter kinotypischer Gastronomie und dazwischen Stellplätze.

Kino und Gastronomie sind eng miteinander verknüpft - so wird Reiss nach Stadtratsbeschluss der Kauf des für die Gastronomie nötigen Grundstückes nur zugebilligt, wenn das Areal für das Kino vom entsprechenden Investor gekauft ist und bebaut wird.

Wird Großkino doch noch gebaut?

In Verhandlungen mit der Stadt

Johannes Böhm will sich zum Kino noch nicht detailliert äußern: "Wir stehen noch in Grundstücksverhandlungen mit der Stadt." Das bestehende Nördlinger Riestheater solle nach wie vor weitergeführt werden, so Böhm. Er verhandelt parallel bereits mit den Baufirmen und rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2010.

Die Nördlinger Junge Union hat unterdessen die Realisierung der Luntenbuck-Pläne angemahnt. Ein attraktives Freizeitangebot im peripheren Altstadtbereich sei wichtig, um Jugendliche auch abends in der Stadt zu halten.

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