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Schönheitswettbewerb

15.11.2018

Wird der Traum vom Modeln Realität?

Er will mit seiner Ausstrahlung punkten: Massimiliano Porcari aus Nördlingen wurde schon Zweiter bei der Wahl zum Mister Augsburg.
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Er will mit seiner Ausstrahlung punkten: Massimiliano Porcari aus Nördlingen wurde schon Zweiter bei der Wahl zum Mister Augsburg.
Bild: Porcari

Plus Die beiden Nördlinger Adona Liebhardt und Massimiliano Porcari nehmen bei der Wahl zu Miss und Mister Bayern teil. Was ihre Ziele sind.

Mit dem Flugzeug kurz nach Paris fliegen, dort die neueste Mode auf dem Laufsteg bei der Pariser Fashion Week präsentieren, zwischendurch die Fans über Instagram und Snapchat bei Laune halten, dann für ein kurzes Shooting übers Wochenende nach New York und manchmal noch ein paar Bilder aus dem Urlaub in Dubai posten. Das ist der Lebensstil, von dem viele junge Menschen träumen. Die beiden Nördlinger Adona Liebhardt und Massimiliano Porcari können am Wochenende den Grundstein dafür legen. Sie tritt bei der Wahl zur Miss Bayern im House of Flames in München an, er könnte Mister Bayern werden.

Adona Liebhardt, 19 Jahre, 1,82 Meter und fitnessaffin – als Kind war es schon einer ihrer größten Wünsche, später als Model zu arbeiten. Erfahrung hat Adona bereits bei der Wahl zur Miss Nürnberg und zur Miss Deggendorf gesammelt. Unter die ersten drei Platzierungen hat sie es allerdings nicht geschafft. Sie sei zu versteckt gelaufen, sagt sie. Dennoch habe Adona vieles gelernt, sie staubte dort auch ihren ersten Laufsteg-Job ab. „Die Wahlen darf man sich aber nicht so wie bei Germany’s Next Topmodel vorstellen. Denn die finden meist in einem Bierzelt statt“, sagt sie. Für die Wahl zur Miss Bayern am Samstag erhoffe sie sich nicht viel. „Ich muss mir da keinen Druck machen.“ Denn sie wolle hauptsächlich Erfahrung sammeln und neue Kontakte in der Modebranche knüpfen.

Auf dem Münchner Laufsteg wird sie ein Sommeroutfit präsentieren müssen, also sich dem Publikum im Bikini zeigen. Angst davor habe sie nicht. In ihrem Umfeld seien die Meinungen zu solchen Auftritten geteilt. „Aber ich mag meinen Körper und zeige ihn auch gerne“, sagt sie. Und wenn das ihre Bekanntheit steigere, dann könne das für sie nur förderlich sein. Am meisten freut sie sich allerdings darauf, am Wochenende mit einem Ballkleid über den Catwalk zu laufen.

Passend dazu werden sich die Männer bei der Wahl zum Mister Bayern in Anzug zeigen. Darunter wird dann auch Massimiliano Porcari zu sehen sein. Zu seinem Anzug will er aber eine Fliege tragen, keine Krawatte, und die Hose will er über die Knöchel krempeln. Das sei dann vielleicht ein kleines Alleinstellungsmerkmal. Viel Erfahrung hat der 18-Jährige noch nicht. Erst vor wenigen Wochen ist er überraschend Zweiter bei der Wahl zum Mister Augsburg geworden und hat sich so für den Wettbewerb Mister Bayern in München qualifiziert. Als sein älterer Bruder zunächst mitbekommen hatte, dass er an dem Schönheitswettbewerb in Augsburg mitmacht, lachte er Massimiliano aus. „Danach hat er aber nichts mehr gesagt“, sagt der 18-Jährige.

Für die Wahl am Samstag hat sich der Fußballer vom SC Athletik Nördlingen ein Ziel gesetzt: Alles, aber nur nicht Letzter werden. Bei der Jury um den früheren „Bachelor“ Leonard Freier wolle er vor allem mit seiner Ausstrahlung punkten. Denn nur über den Laufsteg zu gehen, sei zu einfach. Deshalb solle es auch Interviews vor dem Publikum geben. „Ich kann halt gut reden, das habe ich schon in Augsburg gezeigt“, sagt er.

Er erhofft sich wie Adona Liebhardt neue Kontakte. Und falls die Karriere als Model funktionieren sollte, will er für Sportartikelhersteller vor der Kamera posen und seine Mutter als seine Managerin anstellen.

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