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Personalie

18.02.2020

Wissenschaftlerin arbeitet jetzt im Rieskrater-Museum

Dr. Lina Seybold ist neu im RieskraterMuseum, rechts Leiter Professor Dr. Stefan Hölzl.
Bild: Peter Urban

Dr. Lina Seybold hat noch ein zweites Standbein. Womit sie sich beschäftigt

Der Leiter des Rieskrater-Museums, Professor Dr. Stefan Hölzl, ist froh, in der neuen Mitarbeiterin, Dr. Lina Seybold, eine hochqualifizierte Fachkraft gefunden zu haben. Denn es sei sehr viel zu tun in nächster Zeit im Museum, das didaktisch natürlich mit der Zeit gehen müsse. „Das erfordert sehr viel Sachverstand, man muss sich in Geowissenschaften auskennen und die nötigen Prozesse auch wirklich verstehen.“

Seybold hat ihren Master in Mineralogie an der Ludwig-Maximilians-Universität München gemacht und über die „Umwandlung von Gestein unter hohen Drücken“ promoviert. Bei einer Exkursion wurde sie auf das Ries und den Krater aufmerksam und sieht jetzt ihre Aufgabe darin, das Museum unter anderem in die universitäre Lehre einzubinden, Studierende im Rahmen von Kursen, Exkursionen und Bachelor- und/oder Masterarbeiten für Nördlingen zu sensibilisieren. Denn mit dem Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (Zerin) als Forschungs-, Bildungs- und Dokumentationszentrum biete es ausgezeichnete Voraussetzungen für Forschung aus dem Ries. Da Seybold parallel dazu an der LMU weiterarbeitet, kann sie Bindeglied zu den Wissenschaftlern und der nächsten Generation sein, so Hölzl. Sie könne das Bild von der „Rieser Katastrophe zum Anfassen“ weiter verjüngen und modernisieren.

Mitarbeiterin kümmert sich um Homepage

Wissenschaftlerin arbeitet jetzt im Rieskrater-Museum

Lina Seybold werde auch die modernen Medien bespielen und sich um eine weiter zeitgemäße Homepage kümmern. Daneben freut sie sich, aktiv in die Forschung einsteigen zu können, denn auch die Laborarbeit beispielsweise im Zerin ist für sie überaus spannend. „Meine Motivation ist die große Vielseitigkeit, die ich hier erleben kann.“

Und sie sieht auch die Zusammenarbeit mit Hölzl als Sprungbrett für ihre geplante weitere Karriere, denn das Rieskrater-Museum sei schon renommiert unter Geowissenschaftlern. Stefan Hölzl ist aber zunächst einmal froh, Lina Seybold im Haus zu haben und er hofft, sie so lange wie möglich halten zu können, wie er sagt: „Leider ist das Museum finanziell sehr begrenzt, und wenn Frau Seybold nicht ihr zweites Standbein an der LMU hätte, könnten wir sie uns gar nicht leisten.“ (murb)

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