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Gemeinderat

11.11.2019

Wohnanlage soll größer werden

Vor der Erschließungsstraße „Am Klosterhof“ wird bereits gebaut, auf der Wiese im Hintergrund sollen weitere Häuser errichtet werden.
Bild: Jim Benninger

Im Reimlinger Klosterhof sollen auch kleinere Grundstücke angeboten werden

In Reimlingen soll mehr Wohnraum entstehen. Hinter dem „Walserhaus“, in dem zunächst nur Eigentumswohnungen und dahinter sechs Einfamilienhäuser vorgesehen waren, plant der Investor nun, weitere Ein-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser im angrenzenden Wiesengrundstück bauen zu lassen.

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Den Entwurf im Erweiterungsbereich des Bebauungsplanes „Walserhaus“ stellte Planer Joost Godts in der jüngsten öffentlichen Gemeinderatssitzung vor. Auf knapp 7700 Quadratmetern sollen insgesamt sieben Einfamilien-, sowie je zwei Doppel- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Insgesamt 29 Wohneinheiten, dazu je zwei Stellplätze, eine Tiefgarage sowie eine 5,5 Meter breite Erschließungsstraße mit einigen Bäumen sind geplant. Das besondere dabei: Auch auf kleineren 300-Quadratmeter-Grundstücken sollen modern gestaltete Häuser gebaut und zum Verkauf angeboten werden. Damit möchte man auch Kaufwillige bedienen, die sich in Zeiten von immer weniger Bauland und immer höheren Kosten sonst kein Eigenheim mehr leisten könnten oder wollten, so der Planer.

Die moderne und auch in anderen Orten immer mehr angewandte Bauweise sei auf jeden Fall bezahlbarer und umweltfreundlicher, votierte Godts, dem sich in Sachen des geringeren Flächenverbrauches auch der Bürgermeister und einige Räte anschließen konnten. Doch es gab auch Einwände von Seiten einiger Volksvertreter für die doch recht moderne Variante des Bauens auf dem Dorfe. So waren manchen die einfach gestalteten und dennoch massiv und hoch gebauten Häuser doch recht untypisch für das Ries. Immerhin können sie bei nur acht mal zehn Metern Grundfläche eine Wandhöhe von über sechs Metern erreichen.

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Auch die zwei geplanten Mehrfamilienhäuser mit bis zu neun Parteien gefielen nicht jedem. Und: „Ein Dorf im Dorf“ sei nicht unbedingt wünschenswert, so eine Gemeinderätin. Zudem sei die Lage in der Dorfmitte neben Gewerbe- und landwirtschaftlichen Betrieben für ein neues Wohngebiet nicht ideal und dieses auch mehr als sonst üblich versiegelt. Doch Nachverdichtungen in einem Mischgebiet seien mittlerweile von den Behörden als erstes gefordert und Mindestabstände würden eingehalten, so Godts.

Um sich ein genaueres Bild von dem Vorhaben zu machen, werden den Räten jetzt erst einmal die Unterlagen darüber zugestellt, um in einer kommenden Sitzung weiter darüber diskutieren zu können.

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